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klarmobil: Ab Montag neue Tarife mit Minutenpreisen ab 3 Cent

klarmobil und callmobile organisatorisch zusammengelegt

Darüber hinaus bietet klarmobil ab kommenden Montag verschiedene Flatrate-Tarife an, die es ausschließlich in einer Postpaid-Variante geben wird. Dabei beträgt der Minutenpreis für innerdeutsche Gespräche, die nicht von der jeweils gebuchten Flatrate abgedeckt werden, generell 19 Cent.

Das günstigste Flatrate-Angebot ist der Pauschaltarif für Gespräche innerhalb der Community für 3,95 Euro monatliche Grundgebühr. Zum Monatspreis von 9,95 Euro ist eine mobile Festnetz-Flatrate zu bekommen, während die Combi-Flat für Community- und Festnetz-Telefonate monatlich 12,95 Euro kostet. Eine Mindestvertragslaufzeit gibt es - wie auch bei den anderen klarmobil-Tarifen - nicht.

Etwas später als die anderen neuen Tarife startet bei klarmobil eine Allnet-Flatrate. Diese soll drei Monate lang monatlich 59,95 Euro kosten. Danach erhöht sich der Monatspreis auf 79,95 Euro. Einen konkreten Starttermin gibt es noch nicht. Allerdings geht die klarmobil-Pressestelle davon aus, dass die Flatrate in alle deutschen Fest- und Mobilfunknetze im Laufe des ersten Halbjahres 2009 zu haben sein wird.

Optional können die Kunden, die eine der "kleineren" Flatrates wählen, künftig auch ein 100-Minuten-Paket hinzubuchen. Dieses kostet 10 Euro, so dass der Minutenpreis bei optimaler Ausnutzung auf 10 Cent sinkt. Das Paket gilt jeweils für die innerdeutschen Gespräche, die nicht von der jeweiligen Flatrate abgedeckt sind. Weitere Minutenpakete als Option zu den Flatrates sind ebenfalls geplant.

Negativ: Mailbox bleibt kostenpflichtig - Kontoerhaltungsgebühr kommt

Wie Hartmut Herrmann weiter erklärte, bleibt die Mailbox-Abfrage in den Postpaid-Tarifen von klarmobil auch in Zukunft kostenpflichtiig. Lediglich auf Prepaid-Basis ist der mobile Anrufbeantworter kostenlos, da die Netzbetreiber den vorausbezahlten Tarif in dieser Form bereitstellen. Außerdem führt der Discounter eine Kontoerhaltungsgebühr ein. Wer nach dem ersten Vierteljahr nicht wenigstens auf einen Rechnungsbetrag von 3 Euro im Monat kommt, zahlt demnach jeweils 1 Euro extra.

klarmobil begründet diesen Schritt damit, dass dem Unternehmen mit der Bereitstellung des Anschlusses Kosten in Höhe von 2 bis 3 Euro im Monat entstehen, so dass Kunden, die ihre SIM-Karte nicht aktiv nutzen, ein Verlustgeschäft wären. Für Bestandskunden in den noch bis Sonntag buchbaren Tarifen wird diese Gebühr nicht eingeführt.

Bestandskunden: Wechsel in die neuen Tarife für 9,95 Euro

Nicht gerade günstig wird für Bestandskunden der Wechsel in einen der neuen Tarife. Die Umstellung wird grundsätzlich angeboten, schlägt aber mit stolzen 9,95 Euro zu Buche. Alternativ können die Kunden aber auch im bereits genutzten Tarif bleiben und diesen weiter nutzen. Nachteil für Neukunden, die ein Prepaid-Produkt von klarmobil kaufen, ist die fehlende Möglichkeit der Rufnummernmitnahme. Wer eine Postpaid-Karte bekommt, hat dagegen die Möglichkeit, die bestehende Handynummer mitzunehmen.

Bislang telefonieren die Kunden von klarmobil ausschließlich im T-Mobile-Netz. Dabei wirbt der Discounter bislang auch mit "bester D-Netz-Qualiät". Warum diese Aussage künftig nicht mehr uneingeschränkt gilt, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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