Verkaufsstart

Für diese Nutzer eignet sich das Android-Handy T-Mobile G1

Und jene Mobilfunkkunden werden bei anderen Smartphones bleiben
Von Björn Brodersen
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Das Android-Smartphone bietet den Nutzern des Handys vergleichsweise große Flexibilität. Bedient wird das T-Mobile G1 nicht nur über den Touchscreen, so wie das Apple iPhone, sondern auch über die ausziehbare vollständige QWERTZ-Tastatur sowie den vom Blackberry bekannten Trackball. Je nach Anwendung kann der Nutzer die am geeignetsten erscheinende Bedienform wählen. Große Vielfalt gibt es auch bei den Anwendungen für das Smartphone, darunter befinden sich beispielsweise Spiele und Organizer-Anwendungen. Da es sich bei Android um eine Open-Source-Plattform handelt, bastelt die Entwicklergemeinde bereits eifrig an entsprechenden Handy-Applikationen. Inzwischen sind rund 700 Programme im Android Market verfügbar, die auf das G1 gespielt werden können - zurzeit noch komplett kostenlos. Es ist zu erwarten, dass schon bald erste Anwendungen für den Datenabgleich zwischen dem G1 und dem heimischen Windows-PC auf den Markt kommen werden. Weiterer Pluspunkt fürs T-Mobile G1: Wie auf dem PC können mehrere Programme parallel genutzt werden.

Für Orientierungslose

Das T-Mobile G1 unterstützt die Standortbestimmung und Routenberechnung via A-GPS. Den eigenen Standort zeigt das Android-Smartphone auf dem vorinstallierten Google Maps mit in Blickrichtung ausgerichtetem Kartenmaterial - dafür sorgt ein elektronischer Kompass. Tests der teltarif.de-Redaktion haben gezeigt, dass das G1 hinsichtlich der Navigationshilfe kaum Wünsche offen lässt. Mit dem Google-Handy ist auch das sogenannte Geotagging, das Versehen von mit der Handy-Kamer gemachten Schnappschüssen mit den entsprechenden geografischen Daten. Mit der im Android Market erhältlichen Anwendung Wikitude können sich beispielsweise auch schlecht vorbereitete Touristen an ihnen unbekannten Orten Informationen aus Wikipedia zu einem im Kamerasucher erfassten Motiv anzeigen lassen. Den Standort des Nutzers ermittelt Wikitude unter anderem über die Geo-Daten.

Diese Handy-Nutzer werden keinen Gefallen am T-Mobile G1 finden

Es gibt aber auch nicht wenige Mobilfunkkunden, für die sich das T-Mobile G1 nicht eignet. Wer beispielsweise mit seinem Handy nur telefonieren und ein möglichst kleines und leichtes Mobiltelefon mit sich herumtragen möchte, braucht kein auf die mobile Internet-Nutzung ausgerichtetes Gerät wie das G1. Auch Design-Freunde werden kaum Gefallen an dem Android-Smartphone finden, das G1 wirkt eher funktional als elegant. Multimedia-Fans kommen bei Kamera und Musikplayer nicht wirklich auf ihre Kosten, dazu fehlen zu viele relevante Funktionen, Videoaufnahmen und Stereo-Bluetooth-Übertragung (A2DP) sind da nur zwei Beispiele. Und Unternehmen werden aus Datenschutzgründen und fehlender Software zumindest vorerst nicht auf das Android-Smartphone umsatteln. Vor allem die fehlende Abgleichmöglichkeit mit Outlook, Lotus Notes und Microsoft Exchange fällt hier ins Gewicht.
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