Anschluss optimieren

So optimieren Sie Ihren T-Home-Anschluss

Die wichtigsten Zubuch-Optionen der Deutschen Telekom im Überblick
Von Marc Kessler
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Noch immer besitzen sehr viele Deutsche einen Festnetzanschluss der Deutschen Telekom. Sei es nun als Stand-alone-Anschluss ohne DSL, in Kombination mit DSL-Resale eines Fremdanbieters oder direkt als Doppel- oder gar Triple-Play-Paket der Telekom: Vielen ist der klassische Telekom-Anschluss wichtig - zum Beispiel, um Call by Call nutzen zu können.

Für all jene, die einen Festnetzanschluss der Telekom besitzen, hält der Ex-Monopolist eine Reihe von Optionen bereit, die zum Telefonanschluss oder eventuell zusätzlich vorhandenen DSL-Anschluss oder -Paket der Telekom hinzugebucht werden können. Wir möchten Ihnen die wichtigsten Optionen vorstellen und zeigen, ob die Angebote interessant sind und mit welchen Sie Geld sparen können.

Die Sprachbox kann Geld sparen

Die Sprachbox, ehemals T-Net-Box, stellt im Grunde keine echte Option dar, sondern ist in den meisten Tarifen und Paketen bereits kostenfrei enthalten. Dennoch kann sie sinnvoll sein und bei richtigem Einsatz auch Geld sparen. Denn die Sprachbox ist nicht nur ein kostenfreier Anrufbeantworter, der per 0800-Rufnummer (auch vom Handy) kostenfrei abgefragt werden kann, sondern die virtuelle Box eignet sich auch dazu, die Handy-Mailbox komplett zu ersetzen und die je nach Handytarif kostenpflichtigen Anrufe auf die (Handy-) Mailbox überflüssig zu machen. Wie das genau funktioniert, haben wir für Sie in einem eigenen Artikel zusammengefasst. Nur o2-Kunden profitieren nicht von dieser Möglichkeit, da o2 0800-Nummern als Sonderrufnummern behandelt und bei o2 keine Rufumleitungen auf Sonderrufnummern möglich sind. Grund dafür seien zahlreiche Missbrauchsfälle in der Vergangenheit, so der Münchener Mobilfunker.

Auslands-Flatrates: Country Flat 1 und 2

Country-Flat 1 und 2 der Deutschen Telekom
Foto: teltarif.de
Für Telefonate ins Ausland hat die Telekom zwei verschiedenen Ausland-Flatrates im Angebot: Die Country-Flat 1 für 3,94 Euro monatlich und die Country-Flat 2 für 14,95 Euro pro Monat. Der Unterschied liegt hier in den jeweils enthaltenen Ländern, in deren (bis aus wenige Ausnahmen ausschließlich) Festnetze kostenfrei telefoniert werden kann: Die Country-Flat 1 beinhaltet Gespräche in alle direkten Nachbarländer Deutschlands, in die USA, Kanada, Australien und weitere europäische Länder - insgesamt 25 Ziele.

Die Country-Flat 2 beinhaltet zum erheblich höheren Preis 25 "Fernziele": Argentinien, Brasilien, Chile, Venezuela, Island, Israel, Bulgarien, Estland, Georgien, Kroatien, Rumänien, Russland, Slowakische Republik, Slowenien, Türkei, Ungarn, Zypern, Südafrika, China, Japan, Hongkong, Taiwan, Singapur, Malaysia und Neuseeland. Beide Flat-Varianten lassen sich auch miteinander kombinieren.

Lohnenswert erscheint für Vieltelefonierer vor allem die Country-Flat 1: Legt man einen durchschnittlichen Call-by-Call-Preis von 1,5 Cent pro Minute zugrunde, lohnt sich die Flatrate nach knapp viereinhalb Stunden Gesprächen pro Monat in die betroffenen Länder. Weiterer Vorteil: Vor Gesprächsbeginn muss keine Call-by-Call-Nummer mehr herausgesucht werden, sondern man kann sofort lostelefonieren.

Die Country-Flat 2 hingegen ist mit knapp 15 Euro pro Monat erheblich teurer. Auch wenn Call-by-Call-Gespräche in einige der enthaltenen Länder zwischen 2 und 2,5 Cent pro Minute kosten, kann selbst bei angenommenen 2,5 Cent fast 10 Stunden telefoniert werden, bevor sich die Telekom-Option lohnt. Nur wer gar kein Call by Call benutzt und die teils sehr hohen Gesprächspreise der Telekom zahlt, profitiert unter Umständen auch von der 15 Euro teuren Country Flat 2.

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