Geschenktipp PND

Einkaufsratgeber: Navis auf dem Gabentisch

Die besten PNDs - damit nicht nur das Christkind den Weg findet
Von Marc Thorwartl
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Bereits im letzten Jahr waren sie der Renner im Weihnachtgeschäft: die mobilen Navigationsgeräte, besser als PNDs bekannt. Das wird sich auch heuer nicht ändern. Da die Anzahl der Hersteller ebenso wie die der Produkte ständig steigt, verliert man schnell den Überblick. teltarif.de sagt Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten sollten, und stellt Ihnen einige ausgewählte Geräte in unterschiedlichen Preislagen vor.

Navigation und Multimedia - darf es etwas mehr sein?

Medion GoPal E4435 Die Entscheidung, ob Sie sich mit einem 3,5-Zoll-Monitor begnügen oder zu einer der größeren Varianten ab 4,3 Zoll entscheiden, wird meist durch das zur Verfügung stehende Budget bestimmt. Für die zielgenaue Navigation sind die kleineren Bildschirme allemal ausreichend. Problematischer wird es da schon, wenn die Multimedia-Funktionen zum Einsatz kommen und Bilder oder Videos - beispielsweise im DivX-Format - auf dem kleinen Wegbegleiter angeschaut werden. Im Zweifelsfall sollten Sie sich dann doch für das größere Modell entscheiden, auch wenn dafür ein tieferer Griff in die Geldbörse von Nöten ist. Ihre Augen werden es Ihnen danken.

Hände weg von Ladenhütern

Gerade in den Wochen vor dem Fest unterbieten sich diverse Elektro-Discounter beinahe täglich mit Tiefstpreisen für PNDs. Dabei geht es primär darum, die magische 100-Euro-Marke zu knacken, denn im zweistelligen Bereich ist die Kauflust nahezu ungebremst. Doch die zum Dumpingpreis angebotenen Geräte sorgen zwar meist für ein kurzes Lustgefühl beim Kauf, in der Praxis überwiegt dann schnell der Frust. Damit Sie keinen Fehlgriff tätigen, müssen Sie lediglich auf drei elementare Dinge achten, die Ihr ins Auge gefasstes PND beinhalten sollte:

  • SiRFstarIII-Empfänger: Er gewährleistet den schnellen und vor allem problemlosen Empfang der Satellitensignale. Selbst metallbedampfte Scheiben stellen für ihn kein Hindernis dar.
  • Dynamische Navigation via TMC: Ein kleiner Empfänger entschlüsselt die übermittelten, aktuellen Verkehrsdaten und lässt sie in die Routenberechnung und Routenführung mit einfließen. So können zwar nicht alle, aber immerhin zwei Drittel aller Staus gemieden oder umfahren werden. Das spart Zeit und schont die Nerven.
  • Der Stand des Kartenmaterials: Standard sind heutzutage Regionalkarten, beispielsweise die D-A-CH-Variante (Deutschland, Österreich, Schweiz), oder der Hersteller gibt gleich das komplette Westeuropa-Paket dazu. Da auf dem Kartensektor kein richtiger Konkurrenzkampf tobt - mit Navteq und TeleAtlas gibt es lediglich zwei Hersteller, die die Rohdaten liefern - spielt das Kartenmaterial eine gewichtige Rolle bei der Preisgestaltung von PNDs, zumal sich der Straßenverlauf beständig ändert. Hinreichend aktuell ist das Kartenmaterial, wenn Sie jetzt eine Version Q2/2008 erwerben, also es gerade einmal ein halbes Jahr alt ist. Vor allem in Deutschland ändert sich das Straßenbild fortwährend. Bei älterem Material kann es also passieren, dass Einbahnstraßen, Kreisverkehre oder neue Stichstraßen noch nicht verzeichnet sind. Das Kartenmaterial sollte in keinem Fall älter als 1,5 Jahre sein.
Viele Navigationsgeräte bieten mehr als nur die Streckenführung von Punkt A nach Punkt B. Welche Zusatz-Features es bei PNDs noch gibt, lesen Sie auf der folgenden Seite.
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