halbhalb

Asus-Notebooks N10E und N10J zwischen Net- und Subnotebook

Neue Modelle mit Atom-Prozessor und 10,2-Zoll-Display
Von Jan Rähm
AAA
Teilen

Ein bisschen Fisch, ein wenig Fleisch: Wären sie Fisch, wären sie waschechte Netbooks. Wären sie Fleisch, wären sie vollwertige Subnotebooks. Aber irgendwie sind sie weder das eine, noch das andere. Asus nennt sie einfach Notebooks im "XS-Faktor". Die Rede ist von der jüngsten Neuvorstellung, der N10-Serie, die der Hersteller heute bekannt machte.

Für Fisch - also Netbook - spricht die Basis, auf der die beiden Neuheiten "N10E" und "N10J" aufbauen. Sie verwenden die Netbook-Plattform von Intel mit Atom-Prozessor N270 und dem Chipsatz 945GSE. Gegen die Einstufung als Netbook sprechen Größe und Gewicht. Letzteres liegt bei stolzen 1,6 Kilogramm. Die Maße übertreffen mit 27,6 mal 19,5 mal 2,99 bis 3,71 Zentimeter die Größe der meisten Mini-Notebooks. Das LED-hintergrundbeleuchtete Display im Gehäuse misst 10,2 Zoll und löst mit 1024 mal 600 Pixel auf. Der Rahmen um den Monitor herum ist sehr breit. Dafür soll die Tastatur Standard-Größe haben. Flüssiges und schnelles Schreiben sollte also problemlos möglich sein.

Geräte mit Windows-Betriebssystem

Neue N10-Produktreihe von Asus Der Fleisch-Anteil - also das, was für ein Subnotebook spricht - findet sich vor allem beim N10J. Dieses bringt neben der integrierten Intel-Grafik GMA950 noch einen dedizierten Grafikchip Geforce 9300M GS von Nvidia mit. Zwischen beiden kann der Benutzer bequem per Tastendruck umschalten. Auch die Vielfalt der verfügbaren Schnittstellen übertrifft die der meisten Netbooks. Neben drei USB-2.0-Anschlüssen und einem CardReader ist auch ein Einschub für ExpressCard-Erweiterungen vorhanden. Für die drahtlose Verbindung zu anderen Geräten steht Bluetooth 2.1 bereit. Eine Webcam mit 1,3 Megapixel ist ebenfalls vorhanden. Zwei Lautsprecher von Altec Lansing sollen für guten Ton sorgen.

Nun zu den weiteren Unterschieden beider Modelle. Das N10E wird mit 1 GB Arbeitsspeicher und einer Festplatte mit 160 GB Kapazität ausgeliefert. Der WLAN-Chip funkt nach den Standards 802.11 b und g. Das Betriebssystem ist Microsoft Windows XP in der Home-Edition. Beim N10J ist Microsoft Windows Vista Business vorinstalliert. Es darf auf 2 GB Arbeitsspeicher zurückgreifen und seine Daten auf der 250 GB großen Festplatte ablegen. Dank der Nvidia-Grafik findet sich auch ein HDMI-Ausgang zum Anschluss an HD-fähige Wiedergabegeräte. Zudem ist auch ein Fingerprint-Reader eingebaut.

Die Notebooks im XS-Format sollen ab sofort im Handel bereitstehen. Das noch am ehesten Netbook-ähnliche Modell N10E soll 499 Euro kosten. Das schon fast Subnotebook N10J wird für 699 Euro verkauft werden.

Weitere Meldungen zum Asus EeePC und anderen Netbooks

Teilen