Modem

Nokia stellt HSDPA-Surf-Stick CS-10 vor

Erstmals UMTS-Modem im USB-Stick-Format von Nokia

Früher gehörte Nokia zu den führenden Herstellern von Laptop-Modemkarten für die mobile Internet-Nutzung. Allerdings hat sich das finnische Unternehmen in den letzten Jahren aus diesem Bereich zurückgehalten. Nun meldet sich der Marktführer unter den Handy-Herstellern mit einem Surf-Stick für den USB-Anschluss des Desktop-PCs bzw. Notebooks zurück. Der UMTS-Surf-Stick CS-10 von Nokia

Der Nokia Internet-Stick CS-10, so der Name des Modems, kann in den GSM-Netzen in den Frequenzbereichen um 850, 900, 1800 und 1900 MHz genutzt werden. Darüber hinaus bucht sich das Modem in die UMTS-Netze im Bereich von 850 und 2100 MHz ein. Unterstützt werden Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit/s im Downstream über HSDPA bzw. 2 MBit/s für Uploads über HSUPA.

Der Stick ist 87,4 mal 26,7 mal 13,4 Millimeter groß. Er wiegt 30 Gramm. Die Stromversorgung erfolgt über den USB-Anschluss des Computers. Nach Nokia-Angaben kann der Internet-Stick CS-10 an USB-1.1- oder USB-2.0-Ports angeschlossen werden. Der Hersteller liefert ein 30 Zentimeter langes USB-Kabel mit, um es den Kunden zu ermöglichen, den Stick auch abgesetzt vom Computer zu betreiben.

Software wird automatisch installiert

Wie bei vergleichbaren Konkurrenz-Produkten liefert Nokia keine Software auf CD mit. Die Software befindet sich auf dem Stick und wird bei der ersten Nutzung am jeweiligen Rechner automatisch installiert. Dabei können sieben verschiedene Menü-Sprachen - darunter auch Deutsch - ausgewählt werden. DC-11: Extra-Power für das Nokia-Handy

Nach Nokia-Angaben werden die Windows-Betriebssysteme XP und Vista sowie die Mac-OS-Versionen 10.4 und 10.5 unterstützt. Eine Linux-Software liefert der Hersteller nicht mit. Bislang keine Informationen gibt es dazu, ab wann und zu welchem Preis der Modem-Stick auf dem deutschen Markt erhältlich ist.

Zusatz-Akku für bis zu zwei Handys

Ebenfalls bei Nokia in Planung ist ein Zusatz-Akku, mit dem bis zu zwei Handys des Herstellers wieder aufgeladen werden können. Der Zusatz-Akku hat die Bezeichnung Extra-Power DC-11. Wenn sich das Gerät aufgeladen hat, soll die Kapazität ausreichen, um zumindest einen Handy-Akku wieder voll aufzuladen. Auch für das Extra-Power DC-11 gibt es bislang noch keinen Termin für die Markteinführung und keinen Preis.