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Vodafone senkt Daten-Roamingpreise - bleibt aber teuer

Ab Ende Januar 17 statt 19 Cent je 50 kB Datentransfer
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Vodafone hat heute günstigere Tarife für die mobile Internet-Nutzung im Roaming in Aussicht gestellt. Demnach zahlen Prepaid- und Vertragskunden ab Ende Januar 2009 je angefangenem 50-kB-Datenblock im Tarif Vodafone World Data 17 statt bisher 19 Cent. Der Megabyte-Preis liegt demnach bei 3,48 Euro. Ferner wird Vodafone World Data für alle Kunden als Standard eingerichtet.

Der neue Preis gilt nach Angaben des Düsseldorfer Mobilfunk-Netzbetreibers automatisch für alle Neu- und Bestandskunden. Kunden mit einem festen Vertragsverhältnis können ab 25. Januar den neuen Tarif nutzen, für Prepaidkunden gilt die Preissenkung um rund 10 Prozent ab 26. Januar. Alternativ stehen für Vielnutzer auch weiterhin die WebSessions zur Verfügung.

Mitbewerber zum Teil günstiger

Trotz des neuen Preises bleibt Vodafone zumindest im Vergleich mit einigen seiner Mitbewerber teuer. So berechnet T-Mobile je angefangenen Datenblock zwar 19 Cent. Darin enthalten sind aber 100 kB, während Vodafone-Kunden zum gleichen Preis bzw. ab Ende Januar für 17 Cent lediglich 50 kB Daten übertragen können. Demnach kostet das Megabyte für T-Mobile-Kunden 1,95 Euro - das sind 1,53 Euro weniger als bei Vodafone. Dazu kommt allerdings noch ein Tagesnutzungspreis von 49 Cent.

E-Plus hat für Prepaid- und Discounter-Kunden ebenfalls den Preis von 19 Cent je 100-kB-Datenblock eingeführt. Damit zahlen die Kunden für das Megabyte ebenfalls 1,95 Euro und somit deutlich weniger als bei Vodafone. Den von T-Mobile bekannten Tagesnutzungspreis von 49 Cent gibt es bei E-Plus nicht.

Vertragskunden von E-Plus surfen ohne Reisevorteil-Option für teure 59 Cent je 50 kB. Das Megabyte schlägt somit mit teuren 12,08 Euro zu Buche. Bei o2 kosten 10 kB 7 Cent. Somit liegt der Megabyte-Preis bei 7,17 Euro.

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