Opera

Mobiles Surfen im Internet mit dem Opera-Browser

Die Unterschiede zwischen dem Gratis-Browser Opera Mini und dem Opera Mobile
Von Matthias Faix
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Dank fallender Preise und neuer Handy-Modelle mit HSDPA-Unterstützung, vorinstallierten Internet-Browsern und großen Displays nimmt die mobile Nutzung von Internetdiensten stetig zu. Auf Windows-Mobile-Smartphones kommt beispielsweise standardmäßig der Internet Explorer Mobile zum Einsatz. Der finnische Handy-Hersteller Nokia rüstet seine Geräte mit dem kHTML-Browser aus. Nicht immer jedoch ist der schon vorhandene Browser auf dem Handy auch die beste Wahl für das mobile Internetsurfen. Surf-Programme wie der Mozilla Minimo, der Access NetFront oder der Skyfire-Browser sind Alternativen, die durch Geschwindigkeit und Nutzungskomfort punkten. Besonders beliebt unter den Alternativ-Browsern fürs Handy-Surfen und teilweise schon zusätzlich auf den Smartphones installiert ist der gratis erhältliche Opera Mini (zurzeit Version 4.1 bzw. als Beta-Version 4.2). Mit dem Opera Mobile (zurzeit Version 9.5) hält Opera noch eine weitere, kostenpflichtige Browser-Alternatibe bereit. Wir zeigen Ihnen, was die beiden Opera-Browser leisten.

Der Gratis-Browser Opera Mini

Opera Mobile Die beiden Opera-Browser sollen Internetseiten auf den unterschiedlichen Handy- und Display-Modellen anzeigen. Auch für die Spielekonsole Nintendo Wii steht der Opera-Browser bereit. Der Gratis-Browser Opera Mini läuft in der Regel auf jedem Handy-Modell, das Java unterstützt. Im Gegensatz zur kostenpflichtigen Variante Opera Mobile gibt es hier aber gewisse Einschränkungen für den Nutzer.

Für die Philosophie von Opera hat sich die Bezeichnung "Mobile Information Device Profile" (MIDP) eingebürgert. MIDP ist eine Standard-GUI-Definition, die das Bedienen von mobilen Geräten erleichtern soll. Im Prinzip besteht der Opera-Browser aus zwei Teilen: der lokalen Installation und einer sogenannten Rendering-Maschine. Opera bietet auf seinen Servern einen Proxy-Dienst an, der vorübergehend vielbesuchte Seiten speichert und die Webauftritte an die Gegebenheiten auf dem Handy anpasst. Der Proxy-Dienst von Opera kann beispielsweise die Websites der deutschen Boulevardpresse problemlos anzeigen, hat aber Probleme bei der Anzeige von unbekannten Websites oder persönlichen Homepages - hier wird der Opera-Browser fürs Handy schnell zur Bremse. Das persönliche Surfverhalten des Nutzers wird dabei immer protokolliert und ist dadurch später nachvollziehbar.

Sowohl der Opera Mini als auch der Opera Mobile können auf fast dieselbe Weise konfiguriert werden wie der Desktop-Browser von Opera. Favoriten lassen sich pflegen und ordnen, zudem kann der Nutzer eine feste Startseite anlegen. Besuchte Seiten werden in einem Cache zur Beschleunigung hinterlegt, auch gibt es einen Passwort-Manager, der das auf kleinen Tastaturen oft mühselige Einloggen in bestimmte Websites oder Website-Bereiche vereinfacht. Jede Taste des Handy lässt sich mit einer bestimmten Funktion belegen, zudem ist die Bedienung des Browsers mit einer Hand möglich. Längeres Drücken der Taste "1" führt zum Beispiel zum Aufruf der Linkseite, auf der die Adresse der gewünschten Website eingegeben werden kann. Während der Nutzer die URL eintippt, prüft das Programm im Cache, ob diese Website zuvor schon einmal besucht wurde. Auf Webseiten bewegt sich der Nutzer mit Hilfe einer virtuellen Maus, die entweder über den zentralen Navigationskey oder über die Zifferntasten gesteuert wird.

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