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Umstellung auf DVB-T am 25. November abgeschlossen

ARD: "Politische Vorgaben zur Digitalisierung des umgesetzt"
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Am 25. November wird die Umstellung vom analogen auf das digitale Antennenfernsehen in Deutschland abgeschlossen. Mit dem Start von DVB-T in weiten Teilen Nordbayerns (Senderstandorte Pfaffenberg/Spessart, Büttelberg, Hesselberg, Bamberg, Ochsenkopf, Amberg/Hischau und Ingolstadt/Gelbelsee), endet gleichzeitig die über 50-jährige Ära der analogen Terrestrik. Mit der Umrüstung der Standorte Haardtkopf/Hunsrück, Eifel (Daun), Trier und Saarburg wird zuvor am 12. November die großflächige Umstellung auf DVB-T in Rheinland-Pfalz abgeschlossen. Eine Woche vorher, am kommenden Montag, 5. November, ist die Inbetriebnahme der Standorte Waldenburg, Aalen und Pforzheim in Baden-Württemberg geplant. Die Ausstrahlung des analogen Antennenfernsehens wird zeitgleich mit der Inbetriebnahme von DVB-T in dem jeweiligen Bundesland beendet. Damit sei es dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk in enger Zusammenarbeit mit weiteren Marktteilnehmern gelungen, die politischen Vorgaben zur Digitalisierung des terrestrischen Fernsehens in sechs Jahren umzusetzen, teilte die ARD mit.

Bundesweit können ab Ende November über 90 Prozent der Haushalte mehr als zehn öffentlich-rechtliche Programme ohne Zusatzgebühren mit Dachantenne nutzen. "DVB-T stellt für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine Basistechnologie dar, die in den kommenden Jahren stetig fortentwickelt wird", so der Direktor für Produktion und Technik bei der ARD, Herbert Tillmann. 2009 werde es beispielsweise eine Sendernetzverdichtung in Südbayern geben.

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