Erfahrungsbericht

T-Home Entertain im Test: Vom Auftrag bis zum Anschalten

Der Erfahrungsbericht eines neuen Entertain-Neukunden
Von Mark Beuster
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Die Deutsche Telekom offeriert ihr IPTV-Angebot über die DSL-Tarifreihe Entertain. Entertain-Anschlusspakete gibt es entweder mit einem mindestens 10 MBit/s im Downstream schnellen ADSL2+-Anschluss oder mit einem bis zu 50 MBit/s schnellen VDSL-Anschluss. Die monatlichen Grundpreise reichen dabei von 49,95 Euro bis 84,95 Euro. Das VDSL-Netz hat die Telekom bislang nur in 40 Städten ausgebaut. teltarif.de-Autor Mark Beuster hat Glück: Er wohnt im VDSL-Ausbaugebiet der Telekom - und hat einen T-Home-Entertain-Anschluss bestellt. Über seine Erfahrungen von der Auftragstellung über die Anschluss-Schaltung bis hin zur stehenden Internetverbindung berichtet er an dieser Stelle.

Vor der Auftragstellung: Verfügbarkeitsabfrage und Vorführung von VDSL

In meinem Wohnhaus ist die Verwendung einer Satelliten-Schüssel technisch nicht möglich, da sich auf dem Balkon in Richtung des Astra-Satelliten (19,2 Grad Ost) eine Windschutzmauer befindet und somit der Signal-Empfang nicht möglich ist. Eine Installation auf dem Dach scheidet aus Kostengründen ebenfalls aus. Der an meinem Wohnort vertretene Kabelnetz-Betreiber Telecolumbus bietet dagegen nur einen Breitband-Internetzugang mit bis zu 10 MBit/s für den Datenempfang und als TV-Hardware nur einen Receiver ohne Timeshift-Funktion an. Als Alternative für einen schnellen Breitband-Internetzugang mit TV-Angebot bleiben somit an meinem Wohnort die Entertain-Pakete der Deutschen Telekom die attraktivste Alternative.

Vor der Auftragstellung ließ ich mir Ende Juli das VDSL-Angebot der Deutschen Telekom im T-Punkt vorführen und überprüfte über die Abfrage auf www.t-home.de/entertain die Verfügbarkeit und maximalen Bandbreiten der Entertain-Zugänge an meiner Adresse. Dafür suchte ich mit Hilfe eines Online-Telefonbuchs sieben Rufnummern von anderen Mietern in unserem Wohnblock heraus. Die Verfügbarkeitsabfrage ergab: In meinem Wohnhaus ist VDSL mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 50 MBit/s im Downstream und bis zu 10 MBit/s im Upstream verfügbar. Eine verbindliche Aussage trifft die Telekom allerdings nicht vor der Schaltung eines Telefonanschlusses von T-Home.

Erst muss ein analoger Telefonanschluss geschaltet werden

Wer einen analogen Telefonanschluss von T-Home beantragt, zahlt zunächst neben den mindestens 16,37 Euro Grundgebühr im Monat noch einmalig 59,95 Euro für die Anschluss-Bereitstellung. Die Telekom schickte mir zum 2. August eine schriftliche Auftragsbestätigung sowie eine weitere per SMS-Kurzmitteilung zu, veranlasste am Vorabend des Schaltungstermins einen automatisierten Erinnerungsanruf auf meinen Mobilfunkanschluss und schaltete den von mir beauftragten Telefonanschluss am 6. August. Dazu wurde zuvor ein Zeitrahmen zwischen 10 und 18 Uhr genannt. Danach erfolgte ein Rückruf des Technikers von T-Home zur Funktionskontrolle des Anschlusses.

Fünf Tage später bestätigte die Deutsche Telekom telefonisch, dass sie an meinem Anschluss VDSL mit Bandbreiten mit bis zu 25 oder 50 MBit/s im Downstream bereitstellen könne. Am Telefon gab ich die Schaltung eines Entertain-Comfort-50-Anschlusses in Auftrag, am Tag darauf nannte mir bereits die Telekom den 26. August als Schalttermin. Zugleich konnte ich mir schon die notwendige Hardware im T-Punkt abholen, das neben Infomationsmaterial, Handbüchern und diversen Kabeln einen Splitter, das DSL-Modem Speedport 300 HS, den WLAN-Router Speedport 701 V sowie den Festplatten-Receiver X301 T enthält.

Der Full–HD-taugliche Receiver X301 Tmit Dolby-Digital-Ton ist das Kernstück von T-Entertain. Der Receiver verfügt über eine 160 GB große Festplatte, auf der man Sendungen seiner Wahl aufnehmen und abspeichern kann, und beherrscht Timeshift mit Pause und schnellem Vor- und Rücklauf. Das Gerät bietet auch Zugriff auf eine Online-Videothek mit derzeit über 3 000 verfügbaren Titeln von Videoload und - je nach Tarif - über 100 Sender sowie ein Sendungsarchiv. Dazu können auf Wunsch verschiedene TV-Pakete gegen Aufpreis hinzugebucht werden. Es lassen sich ebenso - je nach VDSL-Verfügbarkeit - zwei HD-Streams gleichzeitig aufnehmen und ein dritter ansehen.

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