Vergleich

Alternative zum iPhone: Das Samsung Omnia im Preisvergleich

Wo ist das Multimedia-Handy am günstigsten?
Von Björn Brodersen
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Was das Samsung Qbowl fürs Apple iPhone war, ist das Samsung Omnia fürs Apple iPhone 3G. Mit diesen beiden Modellen will der koreanische Hersteller Samsung dem Verkaufsschlager des amerikanischen Computerkonzerns Apple im Bereich der Multimedia-Handys entgegen treten. Wie schon das Qbowl bringt das Omnia - oder auch Samsung SGH-i900 - auf den ersten Blick die bessere Ausstattung mit als das Konkurrenzmodell von Apple, die Gruppe der Interessenten ist daher groß. Der Verkaufsstart für die Apple-iPhone-Alternative erfolgt Mitte dieses Monats, das Samsung Omnia wird bei den vier großen deutschen Netzbetreibern erhältlich sein.

Samsung i900 OMNIA 8GB

Wie das Apple iPhone ist auch das Samsung Omnia sowohl mit 8 GB als auch mit 16 GB interner Speicherkapazität verfügbar, wobei aber nicht jeder Mobilfunkbetreiber beide Versionen des Samsung-Handys verkauft. Die allgemeine Preisempfehlung von Samsung liegt bei 649 Euro ohne Mobilfunkvertrag. Wir zeigen Ihnen, welche Version Sie bei den jeweiligen Anbietern finden und welcher Mobilfunkbetreiber das Samsung Omnia zum günstigsten Preis verkauft.

Test: Vergleichsweise unempfindlicher Touchscreen als Schwachpunkt

Samsung Omnia Das unter Windows Mobile 6.1 Professional laufende Samsung Omnia hat neben einem Musikplayer eine 5-Megapixel-Kamera an Bord, besitzt eine WLAN-Schnittstelle für drahtlose Internetverbindungen an Hotspots, beherrscht EDGE, UMTS und HSDPA für eine schnellere Datenübertragung über das Mobilfunknetz und weist einen integrierten GPS-Empfänger auf. Bedient wird das 112 mal 56,9 mal 12,5 Millimeter große Gerät über den 240 mal 400 Pixel auflösenden LCD-TFT-Touchscreen. Der interne Speicherplatz des Quadband-Handys (GSM-Netze um 850, 900, 1 800 und 1 900 MHz) kann per microSD-Karte um bis zu 16 GB erweitert werden. Die Gesprächszeit des Omnia soll laut Samsung bei bis zu zehn Stunden liegen, die Standby-Zeit bis zu 430 Stunden.

In unserem Test hat sich das Samsung Omnia als ein leistungsfähiges Handy mit zahlreicher Multimedia-Funktionen erwiesen, mit dem man unterwegs komfortabel im Internet surfen kann. Allerdings zeigten sich wie schon beim Samsung Qbowl der vergleichsweise unempfindliche Touchscreen und die kleine virtuelle Tastatur sowie auch der GPS-Empfänger als Schwachpunkte des Smartphones. Gerade aber mit seiner Bedienung begeistert das Apple iPhone viele Handy-Nutzer.

Vodafone: 329,50 Euro mit Superflat

Vodafone verkauft das Samsung Omnia in der 8-GB-Variante ohne Navigations-Software und Car-Kit mit der 39,95 Euro pro Monat teuren Superflat, die Inklusiv-Gespräche ins deutsche Vodafone-Netz sowie ins deutsche Festnetz bietet, für 329,50 Euro. Zurzeit entfällt bei Abschluss eines Neuvertrags im Tarif Superflat mit 24 Monaten Mindestvertragslaufzeit der einmalige Anschluss-Einrichtungspreis von 24,95 Euro, außerdem erhält der Kunde drei Monate lang je 10 Euro Rabatt auf den monatlichen Grundpreis. Wer das Handy-Tarif-Paket online bucht, erhält den Rabatt sechs Monate lang und kann zudem zwischen 50 Euro Startguthaben, 5 Euro monatlicher Rechnungsgutschrift und insgesamt 2 400 Inklusiv-SMS als weiteren Bonus wählen. In diesem Tarif ist ein UMTS-Bonus-Paket enthalten, das Vodafone-MobileTV, die Nutzung des Vodafone-live!-Portals, einen Musik-Download pro Monat sowie Vodafone MobileMail beinhaltet.

In Verbindung mit der Handy-Flatrate für Gespräche in alle Netze, der 89,95 Euro pro Monat teuren Superflat XL, kostet das Samsung Omnia bei Vodafone noch 289,50 Euro. In Verbindung mit dem KombiPaket Wochenende mit 60 Inklusivminuten pro Monat für Gespräche ins deutsche Festnetz sowie in die deutschen Mobilfunknetze sind es 369,50 Euro.

o2: 179,99 Euro mir Genion L

Beim Münchener Netzbetreiber wird das Samsung Omnia ebenfalls mit 8 GB internen Speicherplatz und mit der Navigations-Software Route 66 für 179,99 Euro angeboten, wenn der Kunde einen neuen Vertrag im Tarif Genion L Online abschließt. Der Homezone-Tarif Genion L mit Handy kostet 30 Euro pro Monat und deckt darüber sämtliche Handy-Telefonate ins deutsche Festnetz sowie ins deutsche Mobilfunknetz von o2 ab. Online-Bucher zahlen keinen einmaligen Anschluss-Bereitstellungspreis und können wählen zwischen 24 Monate lang je 150 Inklusiv-SMS und 15 Prozent monatlichen Rechnungsrabatt. Ohne Abschluss eines neuen Mobilfunkvertrags gibt o2 das Samsung Omnia für 649,99 Euro heraus.

T-Mobile: 189,90 Euro mit Max M

Während Vodafone und o2 das Samsung Omnia bereits im Online-Shop und in den Filialen anbieten, müssen sich die Mobilfunkkunden bei T-Mobile und E-Plus noch gedulden. Hier wird das Smartphone des koreanischen Handy-Herstellers bislang nur als "demnächst verfügbar" angepriesen. Dabei will T-Mobile das am besten ausgestattete Handy-Tarif-Paket der deutschen Netzbetreiber offerieren. Die Telekom-Tochter wird das Samsung Omnia offenbar in der 16-GB-Ausführung in Verbindung mit der 39,95 Euro pro Monat teuren Handy-Flatrate Max M für 189,90 Euro verkaufen. Im Paket soll zudem die Navigations-Software sowie ein Car-Kit enthalten sein. Über die Dauer von 24 Monaten ergeben sich so Gesamtkosten in Höhe von 1 148,70 Euro. E-Plus hat vorab noch keine Preise bekannt gegeben.

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