Fashion-Handy

Nokia 7310 Supernova im teltarif-Test

Fashion-Handy mit guter Sprachqualität und Akkulaufzeit

Nokia setzt seit einiger Zeit bei seinen Produkten verstärkt auf die N- und E-Serie, die den Multimedia- und Business-Bereich abdecken sollen. Doch hat der Funktionsumfang zum einen seinen Preis und zum anderen sind die mobilen Alleskönner teilweise recht groß und dem ein oder anderen nicht "schick" genug.

Nokia 7310 Supernova

Ende Juni präsentierte der finnische Hersteller vier Geräte, die sich an Design- und Fashion-Begeisterte richten - die Supernova-Serie. Das Nokia 7510 Supernova und das 7610 Supernova werden demnächst erhältlich sein, das neuaufgelegte 7210 hingegen kommt in Deutschland nicht auf den Markt. Das vierte Gerät - das 7310 Supernova - wird hierzulande bereits vertrieben und teltarif.de nahm dies zum Anlass, sich das Handy etwas genauer anzusehen.

Erster Eindruck und Ausstattung

7310 Supernova
in Candy Pink
Der Karton ist schon sehr farbig gestaltet. Beim Auspacken scheint es erst so, als wären gleich zwei neue Handys im Lieferumfang enthalten. Doch der Schein trügt - das zweite "Gerät" ist nur eine zusätzliche Handyschale, die aus zwei Teilen besteht. So werden beim Wechseln Vorder- und Rückseite des Handys komplett ersetzt, was den Vorteil hat, dass zerkratzte Cover und "Displays" von jedem selbst ausgetauscht werden können. Zudem kann sich der Nutzer je nach Anlass und sofern verfügbar die passende Farbe für sein Mobiltelefon aussuchen. Diese Möglichkeit gab es vor einigen Jahren für sehr viele Handy-Modelle, heute ist dies aber eher selten geworden. Ob man das wirklich braucht, sei dahin gestellt, für einige Design-Fans ist es sicherlich ein nettes Feature.

Das Einlegen von Akku und SIM-Karte gestaltete sich in unserem Test schwierig und wir brauchten trotz Erfahrung einige Zeit und Geduld, bis wir die Rückseite des Handys aus seiner Verankerung lösen und die Abdeckung entfernen konnten. Der SIM-Karten-Slot befindet sich nicht wie sonst üblich unter dem Akku und doch lässt sich die SIM nicht ohne das Herausnehmen des Akkus entfernen, weil der Akku die Karte mit einem kleinen Metallbügel sichert. Ganz einleuchtend ist diese Konstruktion nicht, die SIM-Karte lässt sich im Gegensatz zur Abdeckung dafür aber einfach einlegen und ebenso gut entfernen.

Da fehlt doch eine Taste

Seit Kurzem hat Nokia bei einigen Modellen eine Taste eliminiert: die Powertaste. Auch beim 7310 Supernova befindet sich die Ein- und Ausschalttaste auf der roten Hörertaste. Bei früheren Modellen befand sich die Powertaste gesondert auf der Oberseite des Gerätes und durch kurzes Drücken konnte schnell und problemlos ein anderes Umgebungs-Profil, die Tasten- oder Telefonsperre aktiviert werden. Auf Grund von Schnellstartleiste und selbst definierbarer Tasten- und Cursor-Belegungen sollte die Funktion aber auf anderem Weg schnell und einfach genutzt werden können, ohne sich erst durch das Menü klicken zu müssen.

Das Handy zeigte sich in unserem Test recht ausdauernd. Auch nach längeren Gesprächen musste nicht sofort nachgeladen werden. Und auch im Standby hielt der Akku einige Tage durch, bevor dieser neu aufgeladen werden musste.

Bunte Hintergrundbilder erschweren das Lesen

Nach dem Starten des Gerätes wird es bunt: Fünf vorinstallierte, zum Teil sehr farbintensive und verspielte Themen sorgen für Abwechslung. Allerdings leidet die Lesbarkeit von Menüpunkten und Informationen auf dem Startbildschirm und im Menü unter den mit farbenfrohen und grafischen Elementen gestalteten Design. Abhilfe schafft hier sicher ein einfarbiges oder zumindest schlichteres Hintergrundbild.

Im Lieferumfang befindet sich ein Cover in "Steel Blue" und eines in "Candy Pink". Anstelle des pinkfarbenen Covers ist bei einigen Händlern auch "Wasabi Green" erhältlich. Ob die zweite Farbvariation für Männer gedacht ist oder aber für Frauen ohne "Pink-Tick", bleibt offen. Die dunkelblaue Schale ist in Farbe und Muster jedenfalls sehr schlicht und unauffällig, abgesehen von dem komplett verspiegelten, 2-Zoll-TFT-Display, welches 16,7 Millionen Farben in einer Auflösung von 240x320 Pixel darstellen kann. Der im Display integrierte "Spiegel" kann für einen prüfenden Blick nach Make-up und Sitz der Frisur genutzt werden, große Erwartungen sollte man diesbezüglich aber nicht hegen, da das Spiegelbild leicht verzerrt und sehr dunkel wirkt.

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