Update

FRITZ!Box 7270 & 7170: Neue Firmware ist da

Highlights: Faxempfang per E-Mail, Fernwartung und VPN
Von Thorsten Neuhetzki
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Wie bereits Ende April berichtet, hat der Berliner Router-Hersteller AVM für seine beiden Modelle FRITZ!Box 7270 und FRITZ!Box 7170 eine neue Firmware veröffentlicht. Mit dem Update haben Anwender ab sofort die Möglichkeit, mit der FRITZ!Box nicht nur Faxe zu versenden, sondern auch Faxe ohne Faxgerät zu empfangen. Die empfangenen Faxnachrichten werden per E-Mail an eine gewählte E-Mail-Adresse weitergeleitet oder können auf einem an die FRITZ!Box angeschlossenen Speicherstick bzw. auf einer Festplatte abgelegt werden.

Neu ist auch die Fernwartung der FRITZ!Box über das sichere Übertragungsprotokoll HTTPS, mit der die FRITZ!Box-Oberfläche für berechtigte Personen freigeben werden kann. Die Freigabe ist mit Benutzername und Kennwort geschützt. Damit ist es möglich, die FRITZ!Box von Freunden zu erreichen, um diese bei der Einrichtung zu unterstützen oder ihnen Spezialfunktionen im Expertenmodus zu konfigurieren.

VPN (Virtual Private Network) auf Basis des IPsec-Standards ist ebenfalls Bestandteil der neuen Firmware. Es ermöglicht sichere Verbindungen mit entfernten Netzwerken oder Computern. Anwendungen im Firmennetzwerk wie E-Mail-Server oder Dateifreigaben können damit einfach und sicher von Zweigstellen oder Heimarbeitsplätzen genutzt werden. Auch von unterwegs ist eine verschlüsselte Verbindung über VPN möglich. So können sich zum Beispiel Außendienstmitarbeiter von überall in das Firmennetzwerk einwählen. Für die Computer, die über VPN mit dem entfernten Netzwerk verbunden werden sollen, bietet AVM das Programm FRITZ!Fernzugang.

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