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o2 Internet-to-Go im Test bei teltarif.de

Plattform macht schnellen Einstieg ins mobile Internet möglich

Neben vielen XDA-Modellen vom Anbieter selbst, unterstützen laut o2 auch zahlreiche Nokia-Geräte der N- und E-Serie und die aktuellen Symbian-Geräte von Sony Ericsson wie das P1i und das M600i sowie das Motorola V3xx die Nutzung dieses Angebotes. Internet-to-Go-fähige Mobiltelefone

Um zu überprüfen, ob das eigene Mobiltelefon "Internet-to-Go-fähig" ist, kann eine SMS mit dem Inhalt "CHECK" an die Nummer 11311 gesendet werden und kurz darauf erhält man einen Link, welcher beim Aufruf Daten an den Netzbetreiber sendet. Als Antwort erhält der Kunde entweder eine Info, dass sein Gerät den Dienst leider nicht ünterstützt oder er wird auf die Startseite des Portales verlinkt, welche er dann öffnen und nutzen kann. Der Link "http://proxy.m.o2online.de/p/i2g.o2online.de/i2g/?url=nmihome&save=true" kann dann über die Lesezeichen-Funktion im Browser gespeichert und bei Bedarf erneut aufgerufen werden oder aber als Startseite im Browser definiert werden. Bei "Internet-to-Go-fähigen" Mobiltelefonen, die direkt bei o2 erworben wurden, ist der Link bereits voreingestellt und der Nutzer gelangt beim Starten des Browsers direkt auf die Portalseite.

Nicht zu vergessen: die Kosten und die Frage nach dem richtigen Tarif

Wie bei allen Datendiensten fällt auch hier Traffic an, welcher je nach Nutzungsverhalten einen passenden Datentarif voraussetzt, um nicht in eine Kostenfalle zu tappen. o2 selbst empfiehlt für die Nutzung von mobilen Datendiensten über das Handy sein Internet Pack M, welches 200 Megabyte Freivolumen pro Monat beinhaltet. Dies reicht zum Surfen, Mailen und Chatten in der Regel aus.

Für diejenigen, welche das Handy zusätzlich als Modem einsetzen, um beispielsweise über das Notebook zu surfen oder größere Dateien herunterzuladen, wäre das Internet Pack L für monatlich 25 Euro die bessere Alternative. Beide Packs haben jeweils eine Mindestlaufzeit von drei Monaten und können danach monatlich gekündigt werden. Für Nutzer, die nur sehr selten mobile Datendienste nutzen, reicht eventuell auch die minuten- oder volumenbasierte Abrechnung ohne Grundgebühr und Vertragslaufzeit, bei der pro Minute oder angefangene 10 Kilobyte 9 Cent abgerechnet werden.

Fazit: Interessant, aber noch ausbaufähig

o2 Internet-to-Go ist ein interessantes Angebot für all diejenigen, die eine schnelle Übersicht über aktuelle Themen suchen und sich allgemein, aber ohne großen Aufwand informieren möchten. Bis auf kleine Probleme bei der Anpassung der Seite ist eigentlich nur zu beanstanden, dass der Dienst bisher noch nicht auf sehr vielen Geräten und zumindest bei unseren Tests auch nicht mit dem Opera Mini funktioniert.

Lobend ist an dieser Stelle aber zu erwähnen, dass mit mit der Einführung von HSDPA auch mit o2 angenehmes Surfen möglich ist und auch die Nutzung von EDGE im T-Mobile-Roaming in unserem Test problemlos möglich war. Nur ab und zu hakt es beim Seitenaufbau an der ein oder anderen Seite noch etwas, was aber auch an der Gegenstelle und weniger am o2-Netz liegen könnte.

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