UMPC

Sharp bringt Ultra Mobile PC mit Intel-Atom-Chip

Wilcom D4 UMPC aber vorerst nur in Japan erhältlich

Sharp hat einen neuen Ultra Mobile PC angekündigt, der mit einem Atom-Chip von Intel ausgestattet sein wird und Windows Vista als Betriebssystem bekommt. Gewählt wurde die Home-Premium-Version des Microsoft-Betriebssystems. Das Service Pack 1 ist schon im Auslieferungeszustand installiert. Der neue UMPC von Sharp

Willcom D4 nennt sich der neue UMTC von Sharp, der vorerst nur auf dem japanischen Markt zu haben sein wird. Der UMPC ist 84 mal 188 mal 25,9 Millimeter groß und wiegt mit 470 Gramm nur halb so viel bei beispielsweise der EeePC von Asus.

Die technischen Daten können sich sehen lassen und stecken die meisten der aktuellen Mini-Notebooks in die Tasche. So hat der von Sharp verwendete Intel-Atom-Prozessor eine Taktfrequenz von 1,33 GHz. Das Gerät verfügt über 1 GB RAM und eine 40 GB Festplatte. Wem dieser Speicherplatz nicht ausreicht, der kann miniSD-Karten nachrüsten.

WLAN und Bluetooth für drahtlose Verbindungen

Für den mobilen Internet-Zugang verfügt der UMPC, der auch als Smartphone dienen kann, neben dem Mobilfunk-Modul über eine WLAN-Schnittstelle, die die Standards 802.11b und g unterstützt. Für Verbindungen mit anderen Geräten gibt es einen USB-Anschluss und eine Bluetooth-2.0-Schnittstelle.

Zu den weiteren Features zählen eine 2-Megapixel-Digitalkamera und ein 5-Zoll-Touchscreen, der es aber immerhin auf eine Auflösung von 1 024 mal 600 Pixel bringt. Der Willcom D4 von Sharp verfügt darüber hinaus über eine QWERTY-Tastatur, die zum Vorschein kommt, wenn das Display nach oben geklappt wird. Multimedia-Fans werden sich auch über den eingebauten TV-Empfänger freuen.

Zusätzliches Handy gehört zum Lieferumfang

Wer nicht mit dem doch etwas großen UMPC telefonieren möchte, kann auf ein kleines Handy ausweichen, das zum Lieferumfang gehört und per Bluetooth mit dem Hauptgerät verbunden wird. Voraussichtlich im Juni soll der neue Mini-Computer in Japan zu Preisen um 800 Euro auf den Markt kommen. Damit wäre der UMPC etwa doppelt so teuer wie der Asus EeePC 900.

Abzuwarten bleibt, ob und wann das Gerät - möglicherweise in veränderter Form - auch in anderen Ländern auf den Markt kommt. Für Deutschland müsste beispielsweise die Tastatur angepasst und anstelle des QWERTY-Modells eine QWERTZ-Version gewählt werden.