Premiere

Samsung stellt erstes HSUPA-Handy SCH-M470 vor

SCH-M470 aber vorerst nur in Südkorea erhältlich
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UMTS-Handys sind schon seit mehreren Jahren in immer größeren Stückzahlen erhältlich und auch Mobiltelefone, die den HSDPA-Standard für schnelle Downloads unterstützen, sind keine Seltenheit mehr. Samsung hat nun mit dem SCH-M470 erstmals ein Handy vorgestellt, das neben HSDPA auch die HSUPA-Norm unterstützt, mit der schnellere Uploads bei der mobilen Internet-Nutzung möglich sind. Das erste HSUPA-Handy von Samsung

Das Samsung SCH-M470 ist vorerst nur in Südkorea erhältlich und ermöglicht die mobile Internet-Nutzung mit bis zu 7,2 MBit/s im Downstream sowie bis zu 2 MBit/s im Upstream. Mit T-Mobile und Vodafone bieten die beiden größten deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber sowohl HSDPA, als auch HSUPA an. o2 bietet in einigen Städten bereits HSDPA an und baut die Verfügbarkeit sukzessive aus. Die Einführung von HSUPA ist ebenfalls geplant. Lediglich E-Plus-Kunden müssen derzeit noch mit herkömmlicher UMTS-Geschwindigkeit von maximal 384 kBit/s vorlieb nehmen.

Markteinführung in Deutschland ungewiss

Allerdings ist es bislang unklar, ob und wann das neue Samsung-Handy auch in Deutschland auf den Markt kommt. Weitere Features des Smartphones sind unter anderen WLAN, so dass man im Bereich eines Hotspots auch diesen Netz-Standard ausweichen kann, Bluetooth 2.0 und eine 2-Megapixel-Digitalkamera.

Das SCH-M470 hat nach einem Bericht des Online-Portals Intomobile das Windows-Mobile-Betriebssystem an Bord und bietet somit auch einen E-Mail-Pushdienst und einen Organizer, dessen Daten sich mit dem PC synchronisieren lassen. Ferner sollte es möglich sein, eigene Anwendungen nachzuinstallieren, die mit der Smartphone-Edition von Windows Mobile kompatibel sind. Das Telefon wird in Korea zu Preisen zwischen 600 000 und 700 000 Won verkauft. Das sind umgerechnet etwa 380 bis 450 Euro.

HSUPA in Deutschland derzeit nur per separatem Modem

Wer in Deutschland bereits mit HSUPA-Geschwindigkeit online gehen will, muss hierfür derzeit noch ein separates Modem kaufen. Dabei gibt es sowohl Modemkarten für den ExpressCard- bzw. PCMCIA-Slot eines Notebooks, als auch entsprechende USB-Sticks. Mit Vertrag sind die Geräte zu Preisen ab einem Euro erhältlich.

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