Rundgang

Push-E-Mail-Dienst und andere neue Services fürs Handy

Auf der CeBIT gibt es für Handyfans viel zu sehen
Von dpa / Björn Brodersen
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Ob Push-Mail-Dienst, Übersetzungshilfe oder dynamischer Sammelordner - die CeBIT bietet einige Neuheiten rund ums Handy. Handy-Besitzer können sich neispielsweise ihre E-Mails vom Anbieter Momail [Link entfernt] kostenlos auf das Mobiltelefon schicken lassen. Der Push-E-Mail-Dienst funktioniert mit rund 1 100 Handy-Modellen und wird automatisch per SMS für die Nutzung konfiguriert. Die Anmeldung und das Einrichten des Postfachs erfolgt über die Website www.momail.de [Link entfernt] . Für die Übertragung der E-Mails fallen natürlich Kosten an.

Über dieses Postfach können E-Mails anderer bestehender Konten weitergeleitet, gesammelt und bearbeitet werden. Dateianhänge wie Bilder werden für die Darstellung auf dem Handy heruntergerechnet, können aber über einen Webmailer auch in voller Auflösung betrachtet werden. Momail gibt an, den Service kostenlos halten zu wollen und sich über kostenpflichtige Sonderdienste zu finanzieren.

Bei der Einrichtung des Dienstes hilft Momail: Die Nutzer werden nach ihrer Handynummer, ihrem Service-Anbieter sowie der Marke und dem Modell ihres Handys gefragt. Wenn sie diese Informationen eingegeben haben, sendet der Anbieter ihnen die Einstellungen zu, die den E-Mail-Client auf dem Handy automatisch konfigurieren. An Stelle einer periodischen Prüfung auf neue E-Mail-Eingänge, erhalten die Nutzer dann eine Meldung, wenn neue Nachrichten auf dem Handy eingehen.

Weitere neue Dienste fürs Handy

Mit "Shoot & Translate" etwa zeigt das Sprachtechnologie-Unternehmen Linguatec in Hannover eine Übersetzungssoftware: Der Anwender fotografiert mit der im Mobiltelefon eingebauten Kamera einen Text. Das Programm erkennt diesen und sendet ihn an Linguatec - und wenig später erhält der Anwender den übersetzten Text zurück.

Einen dynamischen Sammelordner für Daten aller Art zeigt Yahoo! auf der Computermesse. Der Ordner heißt "onePlace" und liegt letztlich auf einem Server des Anbieters. Das hat den Vorteil, dass die auf dort gespeicherten Daten stetig aktualisiert werden: Hat der Anwender dem Ordner etwa eine Flugverbindung hinzugefügt, informiert Yahoo! ihn zum Beispiel über eine geänderte Abflugzeit. onePlace soll dem Anwender möglichst relevante Daten liefern: Ist er gerade in London, blendet das Programm die Telefonnummer des Lieblingsrestaurants in Hamburg aus.

Ums schnellere Finden von Dingen auf dem Handy geht es auch beim Programm "T9 Nav" von Nuance. Mit seiner Hilfe lassen sich Bilder, Anwendungen, Texte, Kontakte und andere Daten auf mobilen Geräten ausfindig machen. Wer auf seinem neuen Handy etwa die Bluetooth-Funktion sucht, muss dank "T9 Nav" nicht mehr lange in den Einstellungsmenüs graben. Die Software ist derzeit nur für Nokia-Handys erhältlich. Einer Nuance-Mitarbeiterin zufolge soll sie aber bald auch für die Geräte anderer Hersteller auf den Markt kommen.

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