Ausrichtung

Blackberry schielt verstärkt auf die Privatkunden

Idee: Blackberry-Handheld für jedes Familienmitglied
Von dpa / Björn Brodersen
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Der Anbieter der E-Mail-Handys Blackberry will angesichts des wachsenden Wettbewerbs im Smartphone-Markt verstärkt auch kleine Unternehmen und Privatkunden ansprechen. "In den kommenden fünf Jahren wird eine riesige Menge von Handy-Nutzern auf Smartphones umsteigen. Wir fragen uns, wie können wir diese Menschen für den Blackberry gewinnen", sagte auf der Computermesse CeBIT in Hannover der Vizepräsident von Research In Motion Deutschland (RIM), Dean Pacey. Zum Beispiel wolle das Unternehmen Familien mit der Möglichkeit ansprechen, Termine und Kontakte auf bis zu fünf Blackberry-Geräten zu synchronisieren.

Der Wettbewerb in dem schnell wachsenden Markt für so genannte Smartphones - der Mischung aus Handy und Mini-Computer - nimmt rapide zu. Im vergangenen Jahr forderte Apple etablierte Anbieter wie Nokia und Research In Motion mit seinem iPhone heraus, das in der Branche für seine benutzerfreundliche Bedienung gelobt wird. Apple bekräftigte mehrfach das Ziel, in diesem Jahr zehn Millionen iPhones zu verkaufen. RIM hat derzeit etwa 14 Millionen Blackberry-Kunden. Der Smartphone-Absatz der gesamten Branche stieg 2007 nach verschiedenen Schätzungen um 50 bis 60 Prozent auf 115 bis 120 Millionen Stück.

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