Sicherheit

E-Mail: web.de kümmert sich um den Kinderschutz

Erweiterter Spam-Filter für web.de-Clubmitglieder
Von Björn Brodersen
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Der Internetdienstleister web.de erweitert seinen E-Mail-Dienst um einen erweiterten Spam-Schutz für Kinder. Kinder und jugendliche Internetnutzer sollen damit besser sowohl vor Viren, Trojanern und Spam-Mails als auch vor ungewollten Kontaktanfragen, unlauteren Angeboten mit sexuellen oder politisch radikalen Inhalten geschützt werden. Bei aktiviertem E-Mail-Kinderschutz werden die Mail-Ordner für unbekannte Absender und Spam im E-Mail-Postfach ausgeblendet. Lediglich Mails von im Adressbuch des Kindes eingetragenen Absendern gelangen in den regulären Posteingang. Damit auch die erste Mail eines neuen Freundes ans Ziel gelangt, müssen die Eltern den Nachrichtenaustausch per "Whitelist-Verfahren" einmalig freigeben.

Der E-Mail-Kinderschutz ist werbefrei, optional können Eltern ihren Kindern auch über eine web.de-cent-Bestellanforderung auch die Nutzung von digitalen Diensten wie SMS, MMS oder Fax im Kinderpostfach ermöglichen. Zusätzlich hält web.de auf seiner Website unter der Rubrik „Digitale Welt“ Hintergrundinformationen zu Internet-Themen sowie „Eltern-Kind-Verträge“ zur Internetnutzung bereit. Diese von Pädagogen entworfenen Verträge sollen Eltern zur und Kinder Aussprache animieren und einer geregelten und sicheren Internetnutzung den Weg ebnen.

Der E-Mail-Kinderschutz steht web.de-Club-Mitgliedern zu Verfügung. Diese können ohne Aufpreis beliebig viele Kinderschutz-Postfächer anlegen. Die 5 Euro pro Monat teure web.de-Clubmitgliedschaft beinhaltet zudem bis zu drei Jahreslizenzen für einen PC-Virenschutz. „Wir raten Eltern sich mit ihren Kindern über den Umgang mit PC und Internet zu unterhalten und auf geregelte Zugangszeiten zu einigen“, sagte web.de-Geschäftsführer Matthias Greve heute auf der Computermesse CeBIT in Hannover.

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