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Zwei neue Hardware-Bündel von o2 fürs mobile Internet

Surf Stick und Surf Card Express unterstützen HSDPA bis 7,2 MBit/s
Von Björn Brodersen
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Der Mobilfunkbetreiber o2 führt zum kommenden Monat zwei neue Hardware-Bündel für die mobile Internetnutzung per Laptop ein. Sowohl der Surf Stick als auch die Surf Card Express erlauben die mobile Datenübertragung per HSDPA mit einer maximalen Geschwindigkeit von 7,2 MBit/s. Zurzeit sind im o2-Netz allerdings nur Datenraten von bis zu 3,6 MBit/s möglich. Neben der Hardware ist im Paket auch ein Daten-Tarif enthalten: Verbunden mit dem Internet-Pack L stehen 5 GB Datenvolumen für 25 Euro im Monat zur Verfügung. Die Grundgebühr für den erforderlichen Basis-Tarif Active Data von bisher 9,52 pro Monat entfällt, fällig werden aber 25 Euro einmaliges Einrichtungsentgelt. Den Surf Stick erhalten Kunden, die sich für das Angebot entscheiden, für 1 Euro und die Surf Card Express für 9,99 Euro.

Zum Vergleich: Bei den Netzbetreibern T-Mobile und Vodafone erhalten die mobilen Internetnutzer einen nach Online-Zeit abgerechneten Zugang ins Netz. Bis Ende April bieten beide Unternehmen eine Tages-Pauschale für 4,95 Euro im Monat an, je nach Aufenthaltsort sind hier jeweils Datenraten von bis zu 7,2 MBit/s. Zudem führen T-Mobile und Vodafone auch 5-GB-Volumentarife im Programm, sind hier aber deutlich teurer als o2. E-Plus bietet für 25 Euro im Monat eine Daten-Flatrate für UMTS-Übertragungen mit bis zu 384 kBit/s.

Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten für Internet-Pack L

Das zunächst bis zum 31. Juli befristete Angebot gilt bei Abschluss eines Internet-Packs L mit einer Laufzeit von 24 Monaten. Die Datennutzung wird in 10-kB-Schritten abgerechnet, nicht genutzte Inklusiv-Megabyte verfallen am Monatsende. Für Overtraffic berechnet o2 50 Cent pro Megabyte. Im Active-Data-Tarif erfolgt die UMTS-Versorgung auch über den National-Roaming-Partner T-Mobile, kann aber laut o2 jederzeit auf das eigene UMTS-Netz beschränkt werden. Das UMTS-Netz von o2 soll bis Ende nächsten Jahres rund 60 Prozent der Bevölkerung erreichen, zudem will der Münchener Netzbetreiber EDGE einführen.

Voraussetzung für beide Lösungen ist ein freier Festplattenspeicher von 50 MB und die Verfügbarkeit der Betriebssysteme Windows Vista, Windows XP, Windows 2000 oder MacOS 10.4. Bei der Surf Card Express ist ein PCMCIA-Adapter und beim Surf Stick ein USB-Kabel beigelegt, so dass beide Produkte mit jeder Art von Laptop oder Desktop genutzt werden können. Für Geschäftskunden legt o2 zudem den Connection Manager bei, um damit speziellen Anforderungen von Geschäftskunden für einen VPN-Zugang gerecht zu werden.

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