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Ab sofort UMTS bei o2-Discounter Fonic

Preis für mobiles Internet bleibt unverändert
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Ab sofort können die Kunden des o2-Discounters Fonic auch das UMTS-Netz nutzen. Bereits gestern Nachmittag war es bei Tests der teltarif.de-Redaktion erstmals möglich, Fonic-Karten ins 3G-Netz einzubuchen. Dazu musste das Netz noch manuell ausgewählt werden. Bei einem weiteren Test heute früh buchte sich eine weitere Testkarte auch automatisch ins UMTS-Netz des Münchner Mobilfunk-Netzbetreibers ein.

Jetzt hat auch die Pressestelle des Prepaid-Discounters offiziell bestätigt, dass Fonic ab sofort UMTS anbietet. Genutzt werden kann allerdings nur das 3G-Netz von o2. Im T-Mobile-Roaming steht weiterhin nur die GSM/GPRS-Nutzung zur Verfügung. Allerdings soll das T-Mobile-Roaming für o2-Kunden - und somit auch für die Nutzer einer Fonic-Karte - ohnehin zum Jahresende 2009 wegfallen.

24 Cent pro Megabyte im 100-kB-Takt

Der Preis für die mobile Internet-Nutzung bei Fonic beträgt weiterhin 24 Cent je übertragenem Megabyte. Die Abrechnung erfolgt wie bisher in 100-kB-Schritten, während beispielsweise simyo, Blau und ALDI-Talk im E-Plus-Netz den gleichen Preis anbieten - allerdings bei Abrechnung im 10-kB-Takt. Das ist vor allem dann, wenn man nur kleine Text-E-Mails abruft oder WAP-Seiten ansurft, von Vorteil.

Dafür müssen die Kunden der Discounter im E-Plus-Netz derzeit mit einer maximalen Performance von 384 kBit/s im Downstream vorlieb nehmen, da der Netzbetreiber HSDPA noch nicht anbietet. Im UMTS-Netz von o2 wird HSDPA bereits kontinuierlich ausgebaut. Dabei steht der UMTS-Turbo auch für Fonic-Kunden zur Verfügung. Diese können den mobilen Internet-Zugang demnach mit 3,6 MBit/s sowie in Städten teilweise schon mit 7,2 MBit/s nutzen.

Neben UMTS und HSDPA bald auch EDGE-Nutzung möglich

Im Laufe des Jahres führt o2 in seinem GSM/GPRS-Netz auch den EDGE-Standard ein. Dann sind auch in der Fläche Datenübertragungen mit rund 220 kBit/s im Downstream möglich. Das GSM-Netz von o2 soll bis Ende nächsten Jahres nahezu flächendeckend ausgebaut werden, das UMTS-Netz soll rund 60 Prozent der Bevölkerung erreichen.

Nicht möglich ist für Fonic-Kunden die Videotelefonie über UMTS. Dieser Dienst wurde vom Anbieter nicht freigeschaltet. Das 3G-Netz selbst steht Neu- und Bestandskunden des Discounters sofort zur Verfügung. Ein SIM-Karten-Tausch, wie er beispielsweise bei älteren simyo- und Blau-SIM-Karten nötig war, ist nicht erforderlich.

Parallel zur UMTS-Freigabe hat Fonic auch sein Angebot im Online-Shop um UMTS-fähige Mobiltelefone erweitert. Ab Ende Februar können Interessenten dort beispielsweise das Nokia N73 zum Preis von 244,99 Euro und das Sony Ericsson K800i für 169,99 Euro erwerben.

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