Umfrage

Handy-Internet noch kein Massenphänomen

Studie: SMS bleibt mit Abstand beliebtester Datendienst
Von dpa / Björn Brodersen
AAA
Teilen

Das mobile Internet gewinnt zwar immer mehr an Bedeutung - eine Sache für die breite Masse ist es in Deutschland aber weiterhin nicht. Das geht aus einer repräsentativen Studie des Instituts TNS Emnid aus Bielefeld hervor, die der Mobilfunkanbieter E-Plus in Auftrag gegeben hatte. Danach hat sich der Anteil der Handynutzer, die mit ihrem Mobiltelefon im Netz surfen, von Anfang 2007 bis Anfang dieses Jahres mehr als verdreifacht. Er stieg von 4,0 auf 13,7 Prozent.

Ähnlich sieht es mit Nutzung anderer Datendienste aus: Der Anteil derjenigen, die ihr Handy für Musikdownloads nutzen, stieg von 4,3 auf 15,2 Prozent. Geht es um die mobile Navigation, um den Download von Videos und um das Fernsehen mit dem Handy, beträgt der aktuelle Wert insgesamt 2,3 Prozent - nach 0,8 vor einem Jahr. Beim E-Mail-Versand via Handy gab es einen Rückgang von 6,4 auf 5,6 Prozent.

Der mit großem Abstand beliebteste Datendienst ist weiterhin das Versenden von SMS. Hier steigerte sich der Anteil von 81,4 auf 84,1 Prozent der Handynutzer. Darauf folgt der MMS-Versand mit einem Anteil von 34,1 Prozent (2007: 27,8 Prozent). Das Institut hatte im Januar insgesamt 1 502 Mobilfunknutzer befragt.

Teilen