Software

Vodafone: Neue Mac-Software für die Internet-Einwahl

Netzbetreiber unterstützt jetzt auch das Leopard-Betriebssystem
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Der Düsseldorfer Mobilfunk-Netzbetreiber Vodafone bietet ab sofort eine neue Software für die Internet-Einwahl auf Apple-Notebooks an. Diese unterstützt nun auch das aktuelle Mac-Betriebssystem Leopard und kann in Verbindung mit den verschiedenen MobileConnectCards, den USB-Stick-Modems von Nortel und Huawei sowie der EasyBox von Huawei genutzt werden.

Die Software ist 20 MB groß und kann kostenlos von der Vodafone-Homepage heruntergeladen und auf dem Apple-Notebook installiert werden. Der Netzbetreiber weist darauf hin, dass zuvor installierte Dashboards für die Internet-Einwahl mit einem GPRS- oder UMTS-Modem von Vodafone zuvor deinstalliert werden müssen.

Auch Windows-Software online verfügbar

Auch für Windows-Nutzer bietet Vodafone die Software für die mobile Internet-Einwahl zum kostenlosen Download an. Die aktuelle Windows-Version ist 75 MB groß und unterstützt die Betriebssysteme Windows 2000 (SP4), Windows XP (SP2), Vista (32 und 64 Bit) sowie XP Tablet PC Edition.

Hier gilt ebenfalls, dass ältere Versionen deinstalliert werden sollten, bevor man ein neues Dashboard installiert. In der Regel funktioniert die parallele Installation nicht. Das gilt auch dann, wenn zuvor die Software eines anderen Netzbetreibers oder Herstellers installiert wurde. Problemlos kann dagegen beispielsweise ein "freies" Tool für die mobile Internet-Einwahl wie MWconn parallel zu einem Vodafone-Dashboard genutzt werden.

Aktuelle Firmware sogar für bessere Performance

Ebenfalls zum Download bereit stehen die jeweils aktuellen Firmware-Versionen für die von Vodafone angebotenen Modems. Durch eine solche Firmware-Aktualisierung ist es beispielsweise teilweise möglich, ältere Modemkarten HSDPA-fähig zu machen. Bei einigen Modems steht nach dem Update auch eine bessere Performance zur Verfügung. So unterstützen einige Modemkarten mit der aktuellen Firmware auch Downloads mit einer Bandbreite von bis zu 7,2 MBit/s.

Vodafone hat derzeit das am meisten in die Fläche ausgebaute UMTS-Netz in Deutschland. Selbst entlang von Autobahnen und in vielen ländlichen Regionen ist das 3G-Netz bereits verfügbar. Dafür liegt der EDGE-Ausbau im GSM-Netz noch weit hinter T-Mobile zurück, das letzte Lücken noch im März schließen will.

Als dritter Netzbetreiber neben Vodafone und T-Mobile gibt es HSDPA auch bei o2. Für dieses Jahr hat das Münchner Unternehmen auch die Einführung von EDGE angekündigt. Dabei soll es jedoch im Gegensatz zu T-Mobile keinen flächendeckenden Ausbau geben. E-Plus plant ebenfalls in 2008 den HSDPA-Start. EDGE ist beim drittgrößten deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber dagegen derzeit nicht vorgesehen.

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