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T-Mobile: 16-GB-Variante des Apple iPhone in Kürze erhältlich

Erstes Android-Handy soll im vierten Quartal kommen
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Die vor kurzem vorgestellte 16-GB-Variante des Apple iPhone ist in wenigen Tagen auch in Deutschland erhältlich. Das hat T-Mobile auf dem Mobile World Congress in Barcelona bekannt gegeben. Derzeit ist die Telekom-Mobilfunktochtergesellschaft der einzige iPhone-Anbieter, bei dem die Kunden die neue Version des Musikhandys nicht einmal vorbestellen können.

Wie T-Mobile weiter mitteilte, soll das iPhone noch im ersten Halbjahr 2008 auch in Österreich verkauft werden. Im weiteren Verlauf des Jahres ist es geplant, das Kulthandy in noch weiteren Ländern einzuführen. Um welche Staaten es sich dabei handelt, ließ T-Mobile offen. Das Unternehmen unterhält unter anderem in den Niederlanden, Tschechien, der Slowakei und Ungarn Mobilfunknetze. In Großbritannien, wo T-Mobile ebenfalls aktiv ist, wird das iPhone von o2 angeboten.

Für das vierte Quartal 2008 rechnet T-Mobile mit dem ersten Android-Handy. Außerdem sind einige neue Smartphones aus der MDA-Reihe geplant. Dazu zählen die 16-GB-Version des Ameo sowie jeweils die vierte Generation von MDA Compact und MDA Vario. Hierzu hatte T-Mobile schon auf der CeBIT Preview einige Informationen veröffentlicht.

Mobile Datendienste auch im Ausland gefragt

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den anderen Märkten, in denen T-Mobile aktiv ist, erfreuen sich mobile Datendienste wachsender Beliebtheit. So wird das Netz in der Slowakei nicht selten auch als DSL-Ersatz verwendet. die Nutzer kommen laut T-Mobile auf durchschnittlich 1 GB Übertragungsvolumen im Monat.

In den USA soll Mitte des Jahres ein 3G-Netz an den Start gehen. Mindestens 10 000 Funkzellen will T-Mobile USA zu Beginn bereitstellen. Über die weiteren Ausbaupläne ist noch nichts bekannt. Für alle Märkte kündigt T-Mobile aber einen kontinuierlichen weiteren Netzausbau an. Das gilt nicht zuletzt auch für das Mutterland Deutschland, wo im März der flächendeckende EDGE-Ausbau abgeschlossen sein soll, das UMTS-Netz jedoch noch deutliche Defizite gegenüber dem größten Mitbewerber Vodafone aufweist..

MyFaves startet auch in Österreich

Am 18. Februar will T-Mobile den MyFaves-Tarif auch in Österreich einführen, nachdem es ein solches Preismodell seit dem vergangenen Jahr neben den USA auch in Deutschland, Großbritannien und Tschechien gibt. Während sich die deutschen Kunden für zwei Jahre binden und 15 Euro monatliche Grundgebühr zahlen müssen, um zu fünf Lieblingsnummern in einem beliebigen Fest- oder Mobilfunknetz für 5 Cent pro Minute zu telefonieren, setzt der Netzbetreiber in der Alpenrepublik auf ein Prepaid-Modell.

Auch in Österreich fällt für MyFaves ein Grundpreis an. Dieser ist mit einem Euro aber deutlich günstiger als in Deutschland. Dazu kommt, dass die fünf Lieblingsnummer für einen Cent pro Minute angerufen werden können. Das ist ein Fünftel dessen, was in Deutschland für die gleiche Leistung zu zahlen ist. Zu anderen Rufnummern fallen in Österreich aber teure 30 Cent pro Minute an. In Deutschland ist der Minutenpreis mit 29 Cent jedoch kaum günstiger.

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