Vertrauen

T-Mobile: Mehr Kostensicherheit bei mobilen Datenverbindungen

Netzbetreiber zufrieden mit der T-Mobile Dayflat
AAA
Teilen

Mobile Datenverbindungen über den schnellen Mobilfunkstandard UMTS und HSDPA, aber auch über das nahezu flächendeckend verfügbare EDGE, gewinnen für T-Mobile immer mehr an Bedeutung. In diesem Jahr sollen damit erstmals die Umsätze von SMS übertroffen werden. Philipp Humm, Deutschland-Chef von T-Mobile, äußerte sich im Gespräch mit teltarif.de am Rande des Mobile World Congress in Barcelona zufrieden mit dem Start der zum Monatsbeginn eingeführten Dayflat. In Verbindung mit einem HSDPA-USB-Stick können Kunden mit bis zu 3,6 MBit/s mit ihrem Laptop mobil im Internet surfen und E-Mails bearbeiten. Die Kosten sind dabei auf 4,95 Euro pro Kalendertag für Vertragskunden und 7,95 Euro Prepaid-Karteninhaber begrenzt, für letztere gilt bis Ende April ein Sonderpreis von ebenfalls 4,95 Euro.

T-Mobile verspricht mehr Kostensicherheit

Gründe für den Erfolg der Dayflat liegen aus Sicht des Netzbetreibers nicht nur in der einfachen Nutzung, sondern auch im überschaubaren Preis für einen einzelnen Surftag. Ziel des Angebotes sind Menschen, die gelegentlich unterwegs online gehen wollen. Das Modell, hier nicht wie üblich nach der übertragenen Datenmenge in Megabyte, sondern pro Nutzungstag abzurechnen, werde vom Verbraucher auch deswegen angenommen, weil dieser die entstehenden Kosten genau abschätzen kann.

Auch für andere Preismodelle im Bereich der mobilen Datenübertragung, wie etwa die seit Jahren bekannten Datenpakete, sollen ähnlich erfolgreiche Wege wie bei der Dayflat beschritten werden. Humm kündigte an, dass T-Mobile bei weiteren Datentarifen im Jahresverlauf Maßnahmen umsetzen werde, um dem Verbraucher mehr Kostensicherheit geben und ein besseres Gefühl für die Preise zu ermöglichen. Genaue Details zu den einzelnen Maßnahmen oder möglicher Kombinationen daraus, wollte Humm heute allerdings noch nicht verraten.

Ein Blick auf Wettbewerber in Deutschland und ausländischen Märkten zeigt, dass die Liste der Möglichkeiten lang ist. So deckelt beispielsweise E-Plus sein 250-MB-Datenpaket bei maximal 85 Euro pro Monat. One reduziert in Österreich die Übertragungsgeschwindigkeit, wenn man die vereinbarten Datenvolumina deutlich überschreitet, anstatt die über das Inklusivvolumen hinausgehenden Daten kostenpflichtig zu machen. Wünscht man auch weiterhin volle Geschwindigkeit, kann man weiteres Datenvolumen einfach per SMS nachkaufen.

Man darf gespannt sein, welche Lösung oder welche Kombination der zur Verfügung stehenden Instrumente T-Mobile hier für seine deutschen Kunden auswählen wird.

Teilen

Weitere Berichte vom Mobile World Congress in Barcelona