Modul

Das Modu bringt anderen Geräten das Telefonieren bei

Handy-Modul zu Erweiterung von Radios, Kameras oder Festnetz-Telefonen
Von Marie-Anne Winter
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Die Idee für ein modulares Handy, das man je nach Bedarf mit den gewünschten Funktionen ausstatten kann, kam in der Vergangenheit immer wieder auf. Nun hat ein israelischer Hersteller tatsächlich ein solches Gerät entwickelt und wird es auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorstellen.

Modu als Ergänzung zum PC Mit dem kleinen Kern-Modul namens "Modu" kann man telefonieren, außerdem lässt es sich in verschiedene Jackets stecken, um die Funktion weiterer Geräte entsprechend zu ergänzen. Bei den Jackets handelt es sich um Steckplätze, mit denen beispielsweise Camcorder, schnurlose Telefone oder Autos mit Schnittstellen für das Modu ausgestattet werden können.

Auf diese Weise lässt sich das Autoradio in eine Freisprechanlage umfunktionieren oder die Digitalkamera kann mit einem eingesteckten Modu die aufgenommenen Bilder drahtlos übertragen. Für entsprechende Lösungen arbeitet Modu mit anderen Herstellern zusammen, zu denen unter anderem Blaupunkt gehören soll. Modu als Ergänzung zum Telefon Es sei zwar geplant, das Gerät in Deutschland auf den Markt zu bringen, einen Zeitpunkt oder Preis nannte der Hersteller allerdings noch nicht. Auf der Seite von Modumobile ist schon eine Präsentation zu sehen, in der das Modu in seinen verschiedenen Funktionen gezeigt wird. Weitere Details wird der Hersteller erst auf dem Mobile World Congress verraten. Es heißt aber, dass Branchenkenner von einer Markteinführung im Herbst ausgehen und einem Preis von unter 200 Euro für das Handy inklusive zweier Jackets erwarten.

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