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Kabel BW bietet ab April ISDN-Funktionen im Kabelnetz an

Zwei Sprachkanäle und sechs Rufnummern kosten 5 Euro Aufpreis
Von Thorsten Neuhetzki
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Ab April will der in Baden-Württemberg tätige Kabelnetz-Betreiber Kabel BW auch ISDN-Funktionalität in seinem Kabelnetz unterstützen. So ist die Nutzung von ISDN-Endgeräten mit dem Produkt CleverKabel möglich. Die Option ist mit allen CleverKabel-Tarifen kombinierbar und kostet 5 Euro im Monat. Ebenfalls April führt Kabel BW mit der International Flat und der International Flat Plus zwei Telefon-Flatrates für Auslandsgespräche ein. Für 14,90 Euro bzw. 24,90 Euro sind Festnetzgespräche in bis zu 50 Länder zum Festpreis möglich.

Mit der ISDN-Option stellt Kabel BW den Kunden bei allen CleverKabel-Angeboten zwei Telefon-Leitungen und bis zu 6 Rufnummern zur Adressierung von verschiedenen Endgeräten wie beispielsweise Telefonapparate und Faxgeräte zur Verfügung. Bereits vorhandene Rufnummern können auf Wunsch kostenfrei portiert werden. Bisher waren am CleverKabel-Anschluss technisch maximal zwei Rufnummern realisierbar. Kabel-BW-Kunden können durch ein neues von Siemens entwickelte ISDN-Modem vorhandene ISDN-Endgeräte oder Telefonanlagen nun auch mit CleverKabel weiternutzen. Telefoniert wird dabei jedoch nicht über einen Euro-ISDN-Anschluss wie bei der Deutschen Telekom, sondern über das Breitbandkabel. Das ISDN-Modem wird Kunden für die Dauer des Vertrages kostenfrei zur Verfügung gestellt, die Installation übernimmt ein Kabel-BW-Techniker. Auch Bestandskunden können die neue ISDN-Tarifoption zubuchen.

Neue Flatrates für Auslandsgespräche

Mit der Option "International Flat" kann für eine monatliche Pauschale von 14,90 Euro in die Festnetze von 25 europäischen und außereuropäischen Staaten telefoniert werden. Dazu zählen Länder wie Australien, Kanada, USA und Taiwan sowie in Europa Großbritannien, Frankreich, Österreich oder Spanien. Mit dem Paket "International Flat Plus" sind zum Pauschalpreis von 24,90 Euro insgesamt 50 Länder günstig erreichbar, darunter Staaten wie die Türkei, Brasilien, Russland, Kroatien und China.

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