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VoIP- und Messaging-Software Fring mit neuen Features

Datenaustausch via Handy und deutsche Sprach-Version
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In den letzten Monaten war die mobile VoIP- und Messaging-Software Fring immer wieder für Überraschungen gut. So wurde sukzessive die Anzahl der Geräte, die die Nutzung des Clients unterstützt, erweitert. Außerdem hat Fring kontinuierlich die unterstützten Dienste ausgebaut.

Heute können die Kunden Skype und ICQ, den Windows Live Messenger und GoogleTalk, den AOL Instant Messenger und den Yahoo! Messenger, Twitter und einen beliebigen Voice-over-IP-Anbieter, der das SIP-Protokoll verwendet, nutzen. Fring ist kostenlos erhältlich und geht zudem vergleichsweise sparsam mit dem Datenverbrauch um.

Menü in sechs Sprachen

Nun hat der Anbieter eine neue Version seiner Software vorgestellt. Diese ist ab sofort über die Homepage des Unternehmens verfügbar und zeigt die Menüs nicht nur in englischer Sprache, sondern auf Wunsch auch auf Deutsch, Russisch, Französisch, Spanisch und Chinesisch an. Bei einem Test der teltarif.de-Redaktion auf einem deutschen Nokia E90 Communicator meldete sich die Software direkt nach der Installation auf Deutsch.

Alle Einstellungen, die bei einer vorherigen Installation vorgenommen wurden, bleiben erhalten. So werden auch die bereits definierten Internet-Zugangspunkte automatisch wieder gefunden und die Software bucht sich nach dem Start automatisch per WLAN oder GPRS/UMTS ins Netz ein. Wie bei der bisherigen Version wechselt auch das neue Fring automatisch zwischen den eingerichteten Online-Zugängen.

So bleibt Fring beispielsweise zu Hause im eigenen WLAN-Hotspot und wechselt unterwegs automatisch ins Mobilfunknetz, um die Online-Verbindung zu halten. Dabei lässt sich auch einstellen, welche Verbindungsart bevorzugt verwendet werden soll.

Dateiaustausch mit Fring- und MSN-Nutzern

Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit, Dateien auszutauschen. Das können Fotos oder MP3-Dateien oder auch kleine Videos sein. Dieses Feature funktioniert zunächst für Verbindungen mit anderen Fring-Nutzern bzw. mit Chat- und Gesprächspartnern, die den Windows Live Messenger verwenden.

Konfigurieren lässt sich nun, ob beim bloßen Anklicken eines Kontakts das Chat-Fenster geöffnet oder ein Anruf aufgebaut werden soll. Bisher wurde automatisch ein Anruf aufgebaut, obwohl man vielleicht gar nicht telefonieren wollte.

Nicht zuletzt hat Fring auch das Problem behoben, dass sich beim Eintreffen einer neuen Instant Message automatisch ein neues Chat-Fenster öffnet. Das führte in der Vergangenheit oft dazu, dass man unbeabsichtigt eine Nachricht im falschen Fenster weitergeschrieben hat, weil man die Umschaltung nicht bemerkt hat. Ferner wird nun angezeigt, wenn ein Chat-Partner gerade eine Nachricht schreibt. Dieses Feature gibt es auch bei zahlreichen anderen Messging-Clients.

Software-Fehler beim Login

Dafür gibt es in der aktuellen Version des VoIP- und Messaging-Clients einen neuen Fehler: Beim Einloggen ist es nicht möglich, einen der vorkonfigurierten WLAN-Zugänge zu nutzen. Die Verbindung kommt dann nicht zustande oder Fring schaltet auf GPRS/UMTS um und erst später auf WLAN zurück. Die einzige Möglichkeit, direkt über WLAN online zu gehen, ist die Suche nach WLAN-Zugängen. Danach wird der gewünschte Zugangspunkt genutzt und die Einwahl klappt. Dem Anbieter ist dieser Fehler, der bei Tests der teltarif.de-Redaktion mit verschiedenen Symbian-Smartphones auftrat, bereits bekannt. Somit ist damit zu rechnen, dass in Kürze mit einem weiteren Update für Abhilfe gesorgt wird.

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