Einfachhandys

Neue Einsteigerhandys: Nokia 2600 classic und Nokia 1209

Handys für die Wachstumsmärkte in Asien und Afrika
Von Marie-Anne Winter
AAA
Teilen

Der Handyhersteller Nokia sorgt in Deutschland derzeit zwar für Schlagzeilen ganz anderer Art, nichtsdestotrotz stellen die Finnen heute zwei neue Geräte vor: Das Nokia 2600 classic und das Nokia 1209. Die beiden Geräte kommen in unterschiedlichen Farben oder mit auswechselbaren Covers. Sie richten sich vor allem an Kunden in so genannten Wachstumsmärkten, die sich keine teuren Edelgeräte leisten können.

Mit der Auslieferung des Nokia 2600 classic, das ohne Steuern und Mobilfunkvertrag voraussichtlich 65 Euro kosten wird, wurde bereits begonnen, so dass dieses Gerät noch im ersten Quartal 2008 in den Zielmärkten verfügbar sein wird. Das Nokia 1209 soll weltweit ab dem zweiten Quartal 2008 erhältlich sein. Der Verkaufspreis wird ohne Steuern und Mobilfunkvertrag bei voraussichtlich 35 Euro liegen. Das Nokia 2600 classic

Das Nokia 2600 classic bietet Nutzern die Möglichkeit, ihr Gerät mit auswechselbaren farbigen Xpress-on Covern und MP3-Klingeltönen nach eigenen Vorstellungen individuell zu gestalten. Darüber hinaus bietet das farbenfrohe Gerät ein UKW-Radio und eine VGA-Kamera. "Obwohl der Kostenfaktor bei der Entwicklung mobiler Geräte für Wachstumsmärkte von wesentlicher Bedeutung ist, erhalten wir von unseren Kunden in diesen Märkten ein deutliches Zeichen, dass sie sich Geräte wünschen, die ihre Persönlichkeit unterstreichen und unterschiedliche Farben und Unterhaltungsfunktionen anbieten", erklärt Alex Lambeek, Vice President, Entry Devices, Nokia.

Handys für die gemeinsame Nutzung

Laut einer kürzlich von Nokia in Wachstumsmärkten durchgeführten Untersuchung werden dort Handy häufig von mehreren Menschen gemeinsam genutzt. Mehr als 50 Prozent der Befragten in Indien, Pakistan und nahezu 30 Prozent in Vietnam gaben an, dass sie ihr Mobiltelefon mit anderen Familienmitgliedern oder Freunden gemeinsam nutzen oder nutzen würden. Dieses Ergebnis steht im Gegensatz zum Kundenverhalten in den etablierten Märkten. Das Nokia 1209

"Die gemeinsame Nutzung von Mobiltelefonen ist ein logischer Trend. Immer mehr Familien kaufen ein Mobiltelefon, das nicht nur das Familienoberhaupt, sondern die ganze Familie nutzt. Darüber hinaus werden in diesen Märkten auch Digitalkameras immer beliebter, so dass auch das Aufnehmen und gegenseitige Zeigen von Digitalfotos immer üblicher wird", so Lambeek. Aus diesem Grund habe Nokia eine Reihe von Funktionen entwickelt, wie etwa die Möglichkeit, in einem Mobiltelefon mehrere Telefonbücher anzulegen, um die Nutzung durch mehrere Personen zu erleichtern. Zusätzlich wurden in einigen Modellen Techniken wie beispielsweise Bluetooth eingebaut, die das Übertragen von Fotos und Klingeltönen vereinfachen und erschwinglich machen sollen.

Das zweite heute vorgestellte Mobiltelefon, das Nokia 1209, bietet zusätzliche Kostenüberwachungsfunktionen, die ebenfalls dazu beitragen sollen, dass das Gerät von mehreren Personen genutzt werden kann. Zu diesen Funktionen gehören die Kostenüberwachungsanwendung Prepaid Tracker, die schon in anderen Einfachmodellen eingesetzt wird und die Möglichkeit zum Anlegen mehrerer Telefonbücher, so dass bis zu fünf Personen auf einem Mobiltelefon persönliche Kontaktdaten für bis zu 200 Telefonnummern speichern können. Das Nokia 1209 wurde speziell für Erstkäufer entwickelt. Es bietet eine intuitive Nokia-Benutzeroberfläche, eine staubabweisende Oberfläche und unterstützt bis zu 80 Sprachen. Die Tastaturmatte des Nokia 1209 ist aus einem Stück gefertigt und soll daher besonders haltbar und widerstandfähig sein.

Teilen