Jubiläum

T-Mobile@home feiert zweiten Geburtstag

Lediglich bei E-Plus gibt es noch keine Festnetznummer auf dem Handy
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Als die damalige Viag Interkom - jetzt o2 - im Oktober 1998 an den Start ging, war eines klar: Das Unternehmen will einen Mehrwert gegenüber den drei schon auf dem Markt etablierten Mitbewerbern bieten. Dieser Mehrwert bestand darin, dass die Kunden erstmals auf dem deutschen Markt auch eine Festnetznummer auf dem Handy bekommen konnten.

Zum Netzstart war Genion zwar noch nicht verfügbar, doch im Sommer 1999 legte der Münchner Netzbetreiber damit los und konnte dadurch zahlreiche Kunden an sich binden. Vor allem für Kunden, die einen Telefonanschluss, aber kein Internet benötigen, war und ist Genion eine preiswerte Alternative zum einem herkömmlichen Festnetz-Anschluss. Man ist innerhalb der Homezone zu Festnetzpreisen erreichbar und kann auch abgehend günstiger als im übrigen Bundesgebiet telefonieren.

Vodafone macht o2 Genion seit November 2004 Konkurrenz

Lange war o2 alleine mit dem mobilen Festnetz-Ersatz. Erst im November 2004 legte Vodafone seinen Zuhause-Tarif auf. Eine Festnetznummer gab es bei diesem Angebot erst ein halbes Jahr später und anfangs war Vodafone Zuhause auch nicht mit einem Tarif für die Nutzung unterwegs kombinierbar. Das änderte sich erst 2005.

Am 16. Januar 2006 zog auch der größte deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber, T-Mobile, nach und bietet seitdem T-Mobile@home an. Wie bei o2 und Vodafone bekommen die Kunden eine Festnetznummer auf dem Handy, unter der sie innerhalb ihres Home-Bereichs zusätzlich zur Handynummer erreichbar sind.

Alle drei Netzbetreiber ermöglichen auch die Durchleitung der Festnetznummer außerhalb der Homezone. Dafür fallen bei allen drei Anbietern jedoch Kosten in Höhe von 19 Cent pro Minute an. Lediglich bei o2 gibt es für Geschäftskunden auch eine Flatrate, mit der man die Weiterleitung der auf der Festnetznummer eingehenden Anrufe pauschal zahlen kann.

Homezone-Größen unterschiedlich

Die Größe der Home-Gebiete sind bei allen drei Anbietern sehr unterschiedlich. Innerhalb von Großstädten mit hoher Dichte an Mobilfunk-Basisstationen kann man oft nur wenige hundert Meter weit festnetzgünstig telefonieren. In ländlichen Regionen kann der Radius einer Homezone aber auch mehrere Kilometer groß sein.

Während Genion bei o2 eine eigene Tarif-Familie ist, gehört T-Mobile@home nur bei einigen Tarifen der Telekom-Mobilfunktochter zur Grundausstattung. Bei Max, Max Friends und dem Basix-Tarif mit Handy sind Festnetznummer und der Homebereich ohne Aufpreis mit dabei. In den anderen Tarifen kostet das Feature monatlich 4,95 Euro Aufpreis. Die Mindestlaufzeit für die Option beträgt drei Monate.

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