USB-Sticks

Hama ruft manipulierte USB-Sticks zurück

Der Stick hat weniger Speicherkapazität als angegeben
Von Anja Zimmermann
AAA
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Testkäufer des Hessischen Rundfunks (hr) haben bei Recherchen für die Sendung "c't magazin" manipulierte USB-Sticks "eingekauft". Die Sticks gaukeln dem Nutzer eine höhere Speicherkapazität vor als eigentlich zur Verfügung steht. Daher ist der Stick früher voll als erwartet. Wenn dann weitere Daten hinzugefügt werden, löscht der Stick automatisch und unbemerkt bereits vorhandenen Daten.

Die Firma Hama bestätigte gegenüber teltarif, dass auch sie "betrügerischen Machenschaften aufgesessen sind". Hama bezieht die USB-Sticks von drei verschiedenen Herstellern, wovon einer die fehlerhaften USB-Sticks lieferte.

Laut Hama sind aber nur einzelne Chargen der Hama FlashPen "Fancy" USB 2.0 mit 2 GB, 4 GB und 8 GB mit den Seriennummern 00055615, 00055616 und 00055617 betroffen. Die fehlerhaften Sticks tragen deutlich sichtbar die Chargennummer 82516 am Gehäuse. Alle anderen Hama-USB-Sticks sind nicht betroffen. Kunden, die ein solches Gerät besitzen, tauscht Hama den fehlerhaften Stick in ein gleichwertiges Modell um. Die ebenfalls betroffene Firma EMTEC sprach in einem hr-Interview allerdings von einem bedauerlichen Produktionsfehler.

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