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iPhone bei mobiler Google-Nutzung kurzzeitig an der Spitze

Deutliche Zunahme beim mobilen Datenverkehr durch iPhone-Nutzer
Von Marie-Anne Winter
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Viele Handy-Hersteller, aber auch Mobilfunk-Anbieter setzen auf das mobile Internet. Doch die Wirklichkeit ist noch längst nicht so schön und bunt, wie die Anbieter es den Nutzern versprechen - auch eine teltarif-Umfrage brachte an den Tag, dass der Internet-Zugang per Handy oder Smartphone von vielen noch als unkomfortabel und teuer empfunden wird. Offenbar hat das iPhone von Apple endlich einen spürbaren Beitrag geleistet, zumindest was den Komfort angeht.

Wie die News York Times heute berichtet, hat der Suchmaschinenanbieter Google über die Weihnachtsfeiertage einen deutlichen Anstieg des Datentraffics durch die Benutzung des iPhone-Browsers registriert, der kurzzeitig alle anderen mobilen Browser auf die Plätze verwies - und das, obwohl der Anteil der iPhones bei den Smartphones bislang laut Marktforscher IDC allenfalls zwei Prozent ausmacht. Zum Vergleich: Symbian-Geräte (vor allem von Nokia) liegen mit einem Marktanteil von 63 Prozent weiterhin unangefochten in Führung, gefolgt von Windows-Mobile-Geräten mit 11 Prozent. RIMs Blackberrys kommen auf immerhin 10 Prozent. Auch wenn nach dem weihnachtlichen iPhone-Rekord die Symbian-Geräte wieder die Führung übernahmen, blieb das iPhone auch weiterhin das stärkste Einzelgerät für die Google-Nutzung mit mobilen Endgeräten.

Auch Yahoo soll einen überproportionalen Anstieg beim mobilen Datenverkehr festgestellt haben. Auch Anbieter mobiler Internet-Inhalte bestätigen eine starke Zunahme des Datenverkehrs insbesondere durch iPhone-Nutzer während der Feiertage. Der bei Google für mobile Produkte zuständige Vizepräsident Vic Gundotra sagte dazu, dass Apple mit dem iPhone-Browser gezeigt habe, was die Nutzer beim mobilen Internet verlangen. Google bereite derzeit ein eigenes Produkt vor, das intern Grand Prix genannt werde. Es soll einfachen Zugang zu zahlreichen Google-Diensten bieten.

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