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Letzte Meile: Telekom will mehr TAL umschalten

Ex-Monopolist kann nun mehr als 300 000 Anschlüsse im Monat umschalten
Von dpa / Thorsten Neuhetzki
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Die Deutsche Telekom will Engpässe bei der Freischaltung von DSL-Anschlüssen schneller beseitigen als gefordert. Das Unternehmen habe seine Kapazitäten für die Umschaltung von Teilnehmeranschlussleitungen deutlich erhöht und werde damit eine Verfügung der Bundesnetzagentur schneller erfüllen als verlangt, sagte Timotheus Höttges, im Vorstand für das Festnetzgeschäft zuständig, heute in Bonn. Diese sogenannte TAL - auch "letzte Meile" genannt - wird von der Telekom gestellt und bildet den direkten Zugang zu den Verbrauchern.

Im vergangenen Jahr ist die Nachfrage nach Breitbandanschlüssen drastisch angestiegen, was zu Engpässen bei der Telekom führte. Die Konkurrenten Arcor und Telefónica hatten daher Beschwerde gegen die bisherige Regelung eingelegt, da sie sich beim Wettbewerb um Breitbandkunden behindert sahen. Die Netzagentur hatte daraufhin verfügt, dass die Telekom bis April ihre monatliche Kapazität auf 330 000 TAL-Anschlüsse erhöhen muss.

Nach Angaben von Höttges konnte der Bonner Konzern im vergangenen Jahr pro Monat 250 000 TAL-Anschlüsse für die Konkurrenten freischalten. "Wir haben nun bereits eine Kapazität von über 300 000", sagte der Manager. Die Forderung des Regulierers könne daher früher als verlangt erfüllt werden.

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