MID

Intel zeigt erste "Mobile Internet Devices"

Auf den Geräten soll auch die Skype-Software laufen
Von Christian Horn
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Als Intel im vergangenen September seine Roadmap für das mobile Internet vorstellte, hatte der Chiphersteller eine neue Kategorie von mobilen Endgeräten angekündigt. Die Mobile Internet Devices (MID), so Intels Wortschöpfung, sollten wie auch UMPC-Mini-Notebooks auf Basis der neuen, stromsparenden Menlow-Plattform arbeiten. Auf der CES in Las Vegas werden nun erste MID-Prototypen verschiedener Hersteller vorgestellt.

BenQ zeigt einen MID-Prototypen mit 4,8-Zoll-Touchscreen-Display, WLAN und 3,5G-Mobilfunk zum Surfen, E-Mails-Verschicken, Online-Stellen von Videos und Bildern oder zum Besuch von Community-Websites. Die chinesischen Hersteller Lenovo und Aigo zeigen MID-Prototypen auf Basis eines Linux-Betriebssystems, ebenfalls mit Touchscreen-Bildschirm. Obwohl die Hersteller keine technischen Details herausgaben, wird im Internet berichtet, die beiden Protypen würden in der zweiten Jahreshälfe zunächst auf dem asiatischen Markt erscheinen.

Gleichzeitig gaben der VoIP-Anbieter Skype und Intel auf der CES eine Kooperation für MIDs bekannt. Ziel der Kooperation sei es, die Skype-Software auf MID-Geräten lauffähig zu machen, damit Skype-Sprach- und Video-Telefonate auf MIDs geführt werden können.

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