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Mobiler Instant Messenger Instango kann jetzt noch mehr

Ab sofort werden auch RSS-Feeds auf das Handy gepusht

Seit Mitte September bietet der Internet-Telefonie-Anbieter bellshare mit Instango einen eigenen Handy-Messenger an. Das Java-Programm kann nach Hersteller-Angaben auf mehr als 200 verschiedenen Mobiltelefonen genutzt werden. Instango-Kunden können untereinander chatten oder über die Push-to-Talk-Funktion - unabhängig vom gewählten Netz und auch netzübergreifend - kurze Sprachnachrichten austauschen. Der Instango-Messenger kann jetzt noch mehr

Bei Instango handelt es sich um einen Jabber-Service. Somit ist es beispielsweise auch möglich, mit GoogleTalk-Kontakten zu chatten. Darüber hinaus bietet das Tool Jabber-Transports für die gängigsten Instant Messenger (ICQ, AOL Instant Messenger, Windows Live Messenger, Yahoo! Messenger und GoogleTalk) an, so dass man auch mit Freunden und Bekannten, die eines dieser Tools nutzen, chatten kann.

In der neuen Version kann Instango jetzt auch RSS-Feeds verwalten. Diese lassen sich vom Handy aus oder über das passwortgeschützte Kundenmenü auf der Homepage [Link entfernt] hinzufügen, ändern oder auch wieder löschen. So bekommen die Nutzer jederzeit und automatisch die aktuellen Informationen der ausgewählten Nachrichtendienste auf das Handy-Display gepusht. In der Regel werden neben der Überschrift der jeweiligen Meldung die ersten Sätze des Textes übertragen. Auf Knopfdruck öffnet sich bei Bedarf der Browser, über den man dann den vollständigen Text lesen kann.

Auch teltarif.de bietet verschiedene RSS-Feeds an. Informationen dazu finden Sie auf einer eigenen Infoseite. Bei Tests der teltarif.de-Redaktion wurden die Meldungen aus den RSS-Feeds zuverlässig via Instango auf das Handy übertragen. Wer das RSS-Komplettangebot eines bestimmten Anbieters - zum Beispiel teltarif.de - empfangen möchte, kann anstelle der genauen Internet-Adresse des Feeds auch einfach die gewünschte Homepage - also in unserem Beispiel www.teltarif.de - eintragen. Instango findet den Feed dann automatisch.

Pro-Version kostet einmalig 9,95 Euro

Wie angekündigt gibt es Instango jetzt auch in einer kostenpflichtigen Pro-Version. Diese bietet zusätzlich zu den Standard-Features des Messengers die Möglichkeit, Chats und Verbindungen zum Instango-System mit TLS/SSL zu verschlüsseln. Außerdem kann mit Instango Pro ein beliebiger Jabber-Server genutzt werden.

Instango kostet einmalig 9,95 Euro und kann im passwortgeschützten Kundenmenü der Homepage für das Messaging-Tool bestellt werden. Dabei sind diese Kosten Account-bezogen. Im Gegensatz zu IM Plus, einem vergleichbaren Dienst, den es allerdings nur als kostenpflichtige Variante gibt, können die Instango-Kunden das Tool somit auch auf mehreren parallel betriebenen Handys ohne Aufpreis nutzen und sie sind auch nicht - wie beim Agile Messenger - auf die Verwendung einer einzigen SIM-Karte festgelegt.

Messenger funktioniert bald auch mit BILDmobil

Wie bellshare gegenüber teltarif.de erklärte, wird die Instango-Nutzung künftig auch über HTTP-Verbindungen nutzbar sein. Im kurzen Test einer Vorab-Version zeigte sich, dass der Client beispielsweise auch mit BILDmobil funktioniert. Auch mit anderen WAP-2.0-Zugängen sollte das Tool dann nutzbar sein.