Tipps und Tricks

Nützliche Add-Ons für den Firefox-Browser

Mehr Komfort und Zeitgewinn durch Zusatzfunktionen
Von dpa / Björn Brodersen

Die Firefox-Killerapplikation für Musikfreunde heißt Foxy Tunes. Mit der Erweiterung, die in der Statusleiste auftaucht, kommt eine Steuerung für praktisch jeden bekannten Musikplayer in den Browser. Um dem Media-Player oder Winamp Befehle zu geben, müssen Surfer also nicht mehr den Browser verlassen. Auf Wunsch fördert Foxy Tunes zum gerade gespielten Titel auch weitere Informationen wie den Songtext, das Cover oder sogar den Videoclip aus den Tiefen des Netzes zutage.

Auch wenn auf den Webseiten der Entwickler viele weiterführende Informationen zur jeweiligen Erweiterung stehen, finden sich die meisten Add-Ons zur Installaton auch auf der offiziellen Mozilla.org-Seite. Bevor Firefox eine Erweiterung installiert, fragt der Browser um Erlaubnis. Über den Add-On-Manager können alle Zusatzprogramme wieder deinstalliert oder auch nur vorübergehend deaktiviert werden. Dort lassen sich auch manuell Updates suchen, falls sich ein Add-On beim Start von Firefox schon verdächtig lange nicht mehr zum Update-Rapport gemeldet hat.

Kürzere Ladezeiten bringt die Erweiterung AdblockPlus, indem sie Werbebanner unterdrückt. Beim Installieren lassen sich Filterlisten für Domain-Adressen abonnieren, die sich dann selbständig aktualisieren. Darüber hinaus blendet AdblockPlus bei Java-Flächen oder Flash-Darstellungen ein "Blockieren"-Feld ein. Einmal angeklickt, werden keine Inhalte mehr in diesen Bereich geladen. Geht eine unerwünschte Grafik doch einmal durchs Netz, können manuelle Filterregeln erstellt werden. Dazu klickt der Nutzer mit der rechten Maustaste auf die Grafik und wählt die Blockieren-Funktion im Kontextmenü aus.

Bedenken sollten die Firefox-Nutzer allerdings, dass manche Internetangebote - wie etwa teltarif.de auch - ihren Lesern nur aufgrund von Werbeeinblendungen kostenlose Services bieten können. Ohne Werbeeinblendungen würde solchen Angeboten die Geschäftsgrundlage entzogen.

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