UMA

Das Konvergenz-Phone 6301 von Nokia

Ein Handy für Mobil- und VoIP-Gespräche
Von Marie-Anne Winter

Das Schlagwort Konvergenz ist auch bei Nokia bekannt, mit dem UMA-Phone Nokia 6301 stellt der finnische Marktführer nun ein neues Konvergenz-Gerät vor. Das neue Handy ist sowohl für den Betrieb ins GSM-Netzen als auch für VoIP per WLAN ausgerüstet. Mit UMA (Unlicensed Mobile Access) können Sprach- und Datenverbindungen ohne Zutun des Anwenders zwischen GSM-Netzen, WLAN-Hotspots oder Bluetooth-Zellen übergeben werden. Nokia verspricht in allen Fällen eine gute Verbindungs- und Sprachqualität. Das Nokia 6301

Nokia 6301

Das wie schon der Vorläufer 6300 im Monoblock-Design gehaltene 6301 ist 13,1 Millimeter dünn und wiegt 93 Gramm. Neben den UMA-Features für den kombinierten Mobilfunk- und Festnetzzugang bietet das Handy wie auch das 6300 eine 2-Megapixel-Kamera, ein 2-Zoll-QVGA-Display, einen MP3-Player und ein 6301 mit Tischladestation FM-Radio. Fürs Büro gibt es auch eine Tischladestation, mit der das Handy dann dekorativ auf dem Schreibtisch stehen kann. Die Synchronisation mit dem PC ist auch per USB-Schnittstelle möglich.

Die Ausdauer des Handys gibt Nokia mit 3,5 Stunden im Gespräch an, im Standby soll es bis zu zwei Wochen durchhalten. Es soll im vierten Quartal dieses Jahres auf den Markt kommen, der Preis wird bei etwa 274 Euro ohne Vertrag liegen. Als erster Netzbetreiber wird Orange das Konvergenz-Handy anbieten.

Artikel aus dem Themenspecial "IFA & Konvergenz"