Online-Banking

Verbraucher bevorzugen beim Online-Banking die iTAN

mTAN und Kartenlesegeräte noch nicht sehr verbreitet
Von dpa / Marie-Anne Winter
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Verbraucher setzen bei ihren Bankgeschäften über das Internet vor allem auf das sogenannte iTAN-System. 63,6 Prozent der Bankkunden nutzen dieses Verfahren, bei dem sie zur Legitimierung eine eindeutig zugewiesene, zufällig ausgewählte Transaktionsnummer angeben müssen. Das geht aus einer Studie des Beratungs- und Softwarehauses PPI in Hamburg hervor. Auf eine herkömmliche TAN, die der Kunde selbst aus einer Liste auswählt, verlassen sich hingegen nur noch 14 Prozent der Verbraucher.

Rund zehn Prozent der Bankkunden setzen auf so genannte mTANs. Die mTANs werden erst zur Transaktion generiert und beispielsweise auf das Handy des Kunden gesendet. Allerdings könne es hierbei vorkommen, dass die SMS-Kurznachricht erst mit deutlicher Verzögerung beim Kunden ankommt, erläutert PPI. Knapp acht Prozent der Bankkunden setzen auf mobile Kartenlesegeräte, mit denen sie sich von jedem Rechner aus legitimieren können. 3,6 Prozent verlassen sich auf eine Kennung und ein Passwort.

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