neue Versionen

Fring-Messenger für weitere Handys von Nokia und Sony Ericsson

Automatische Umschaltung zwischen verschiedenen Internet-Zugängen

Fring ermöglicht die Nutzung verschiedener Instant-Messaging- und Internet-Telefonie-Dienste auf Mobiltelefonen. Dabei wurde der Service in den letzten Monaten sukzessive ausgebaut. Zuletzt wurde der ICQ-Messenger in die Feature-Palette mit aufgenommen, über den auch Nutzer des AOL Instant Messengers zu erreichen sind.

Datenblätter

Ferner sind Skype, der Windows Live Messenger, Google Talk, Twitter und VoIP-Dienste, die das SIP-Protokoll nutzen, mit Fring verwendbar. Über den Windows Live Messenger sind auch Yahoo!-Messenger-Kontakte erreichbar. Neben den Features wird auch die Liste der Geräte, mit denen Fring genutzt werden kann, immer größer.

Schon vor einigen Tagen wurde die Programm-Version für das Sony Ericsson P1i freigegeben. Ab sofort ist Fring nun auch für weitere Nokia-Handys erhältlich. Dazu zählen neben dem E90 Communicator auch das Nokia 5500 Sport, das 6110 Navigator sowie das 6120 Classic und das E50. Wie die bisherigen Versionen ist Fring auch für diese Handys kostenlos.

Download-Link kommt per SMS

Der Download-Link wird nach Auswahl des Geräts und Angabe des eigenen Handy-Modells, der Mobilfunk-Nummer und der E-Mail-Adresse auf der Fring-Homepage [Link entfernt] per SMS auf das Telefon übermittelt. Nach dem Download wird die Software direkt installiert. Fring-Fans, die den Multi-Messenger bisher schon genutzt hatten, können ihre bekannten Zugangsdaten weiter nutzen. Alternativ kann man sich - wenn der Internet-Zugang am Handy zur Verfügung steht- auch neu registrieren.

Nach dem Einloggen werden die Benutzerdaten für die verwendeten Messenger bzw. den SIP-Account eingegeben. Danach geht Fring mit den ausgewählten Diensten online. Das Chatten funktionierte in einem ersten Kurztest der teltarif-Redaktion gut. Skype- und VoIP-Anrufe waren dagegen in beide Richtungen sehr leise. Ähnliche Probleme bestätigen auch andere Fring-Nutzer im Forum des Anbieters.

Neu bei der Version - zumindest für den Nokia E90 Communicator, den wir für den Kurztest verwendet haben - ist die Möglichkeit, einen automatischen Wechsel zwischen den am jeweiligen Smartphone eingerichteten Internet-Zugängen einzurichten. Dabei lässt sich auch festlegen, ob beispielsweise die WLAN-Zugänge oder UMTS bevorzugt genutzt werden sollen. Wer nur bestimmte Zugangspunkte nutzen möchte und beispielsweise die UMTS-Nutzung ausschließen möchte, kann auch dies entsprechend konfigurieren.

Automatischer Wechsel zwischen den Internet-Zugängen klappt zuverlässig

Im teltarif-Test klappte der automatische Wechsel sehr gut. Nach Verlassen eines WLAN-Hotspots wird automatisch nach anderen programmierten WLAN-Zugängen gesucht. Wird ein solcher gefunden, so bucht sich Fring hier automatisch ein. Ansonsten wird auf UMTS bzw. GPRS zurückgegriffen.

Der erste Eindruck von Fring für den Nokia E90 Communicator war recht positiv. Die Netzverbindung zu den eingebundenen Diensten war sehr stabil und Fring hat im Vergleich zu IM Plus, einem reinen Instant-Messaging-Tool für mobile Endgeräte, einen erfreulich geringen Stromverbrauch.

Negativ fiel neben der geringen Lautstärke beim Telefonieren lediglich auf, dass Instant-Messaging-Nachrichten automatisch auf dem Handy-Display angezeigt werden. Das ist vor allem dann störend, wenn man Fring gerade im Hintergrund mitlaufen lässt, aber in anderen Anwendungen arbeitet und Mails schreibt oder im Internet surft. Bleibt abzuwarten, inwieweit Fring in Updates für Abhilfe sorgt.