MyFaves

T-Mobile: Ab 5 Cent pro Minute in alle Netze telefonieren

Preis gilt aber nur zu fünf Lieblingsnummern

Mit MyFaves bringt T-Mobile zum 1. Oktober einen Handy-Tarif nach Deutschland, der beim amerikanischen Tochterunternehmen der Telekom-Mobilfunksparte schon erfolgreich eingeführt wurde. Das hat T-Mobile heute auf seiner Pressekonferenz anlässlich der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin bekannt gegeben. Der schon zur CeBIT im März angekündigte Tarif ermöglicht mit dem MyFaves-Handy Gespräche zu fünf Lieblingsnummern an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr für 5 Cent pro Minute. Diese Lieblingsnummern können im T-Mobile-Netz, im deutschen Festnetz und in allen anderen deutschen Mobilfunknetzen liegen.

Dafür ist der monatliche Grundpreis recht hoch: T-Mobile verlangt für Kunden, die sich in der Einführungsphase vom 1. Oktober 2007 bis 15. Januar 2008 für MyFaves entscheiden, monatlich 15 Euro Grundgebühr. Danach steigt der monatliche Grundpreis auf 17,50 Euro. Dazu kommt noch ein einmaliger Anschlusspreis von 25 Euro. Ebenfalls hoch ist der Minutenpreis von 29 Cent, der für alle nationalen Verbindungen gilt, die nicht zu den fünf MyFaves-Nummern geführt werden. Als Zusatz-Option können die Kunden für 5 Euro monatlich MyFaves SMS buchen. Damit kostet eine Kurzmitteilung zu einer der MyFaves-Nummern 5 Cent. Für jede andere SMS-Mitteilung werden 19 Cent berechnet.

Das MyFaves-Handy verfügt über eine Benutzeroberfläche, über die die Favoriten direkt zu erreichen sind. Aus der Liste heraus lassen sich die MyFaves-Kontakte anrufen oder man kann eine SMS, MMS oder E-Mail verschicken. Eine Anrufliste und die Möglichkeit, das Profil des jeweiligen Kontakts zu editieren, runden das Menü ab. Im Profil lassen sich Daten wie Geburtstag und Jahrestag oder ein persönlicher Klingelton speichern.

Für MyFaves sind nur bestimmte Handy-Modelle nutzbar. Dazu gehören zum Start im Oktober unter anderem die Samsung-Geräte SGH-D900i und SGH-F330 und die Nokia-Handys 3110 classic und 6300. Ab November soll es weitere Geräte geben.

Artikel aus dem Themenspecial "IFA&Konvergenz"