Stellungnahme

Handy-Angebot für Sparkassen nicht verbindlich

Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV) korrigiert WiWo-Meldung
Von Marie-Anne Winter
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Am Wochenende meldete die Wirtschaftswoche, dass die deutschen Sparkassen in den Mobilfunk einsteigen werden. Nach dem Bericht sollten bis Ende 2008 die 457 Sparkassen in ihren mehr als 16 000 Filialen Verkaufsecken für Handys einrichten und Geräte mit eigenem Sparkassen-Tarif anbieten. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) seinerseits hat inzwischen diese Meldung korrigiert.

Laut der DSGV-Sprecherin Michaela Roth habe nicht der Präsident des DSGV, Heinrich Haasis, eine entsprechende Vereinbarung mit dem Mobilfunkbetreiber Vodafone und dem Diensteanbieter Ensercom [Link entfernt] unterschrieben. Diese sei vielmehr mit dem hauseigenen IT-Dienstleister Star Finanz getroffen worden. Star Finanz bereite derzeit ein Angebot an die Einzel-Sparkassen vor. Das Angebot soll am 5. September präsentiert werden, es sei aber für die einzelnen Sparkassen nicht verbindlich. Außerdem müsse der Vertrieb von Handys und Verträgen nicht unbedingt über die jeweiligen Geschäftsstellen laufen und könne auch über das Internet abgewickelt werden. Nicht geplant seien "Verkaufsecken" für Handys und Verträge in allen Filialen oder eine Werbekampagne aller Sparkassen.

Einige Sparkassen bieten bereits Mobile Banking an, dafür gebe es entsprechende Kooperationen mit mehreren Mobilfunkprovidern. Diese wolle man weiter ausbauen. Das spricht allerdings nicht dagegen, den mobilen Zugriff auf das Sparkassen-Konto zu vereinfachen. Über weitere Details zu den Tarif-Konditionen wurde leider nichts bekannt.

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