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Congstar: Mobilfunk und DSL ohne Mindestlaufzeit

Außerdem Gerüchte um Flatrates und Minutenpakete beim Telekom-Discounter
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Wie berichtet stellt die Deutsche Telekom am kommenden Dienstag auf einer Pressekonferenz in Köln ihre neue Billigmarke Congstar vor. Der Branchendienst Kontakter hat exklusiv vorab vier Werbemotive der Zweitmarke veröffentlicht, aus denen sowohl der Slogan, mit dem Congstar seine Produkte vermarkten wird, als auch die anvisierte Zielgruppe hervorgeht.

"Mobilfunk und DSL so einfach wie Fastfood" - mit diesem Spruch tritt der Congster-Nachfolger an. Die potenziellen Kunden werden mit "Du" angesprochen, so dass es Congstar wohl vor allem auf jüngere Handy- und Internet-Fans abgesehen hat, um den Kundenschwund bei der Muttergesellschaft durch neue Angebote über die Zweitmarke zu stoppen.

Bislang nur Spekulationen zu Tarifen

Über die Tarife, die Congstar anbieten möchte, ist bislang offiziell nichts bekannt. Allerdings besagt das Kleingedruckte auf den Anzeigen, dass die Angebote keine Mindestvertragslaufzeit haben und jeweils mit einer Frist von zwei Wochen zum Monatsende gekündigt werden können. So wird die Congstar-Werbung aussehen
Quelle: Kontakter

Aus Branchenkreisen verlautete ferner, dass bereits bestehende Mobilfunk-Discounter im T-Mobile-Netz längst geplante Optionen vorerst nicht anbieten können, da der Netzbetreiber bislang keine entsprechenden Einkaufskonditionen unterbreitet. simply erklärte schon vor Wochen, eine Handy-Flatrate für Gespräche ins deutsche Festnetz einzuführen. Dies konnte bislang nicht realisiert werden. Stattdessen gibt es bei T-Mobile selbst nun mit Max S Eco einen entsprechenden Tarif, der mit einem Monatspreis von 15 Euro preislich nur knapp über einem vergleichbaren Angebot von Tchibo (12,95 Euro monatlich) liegt. Allerdings muss man sich bei T-Mobile 24 Monate binden, während Tchibo-Kunden nach nur einem Monat wieder kündigen können.

Flatrates und Minutenpakete als Optionen zu einem Grundtarif?

Denkbar ist, dass es auch bei Congstar Flatrate-Optionen gibt, die zu einem günstigen oder gar grundgebührfreien Standardtarif hinzugebucht werden können. Viel günstiger als Max S, Base 1 und Tchibo kann die Flatrate kaum werden. Je nach Nutzerverhalten würde sich das Angebot für die Telekom-Zweitmarke dann nicht mehr rechnen. Im Gegensatz zum Max S würde aber Congstar - wie Tchibo - ohne Bindefrist auskommen. So können auch Kunden angesprochen werden, die sich nicht langfristig an einen Anbieter binden wollen.

Branchengerüchten zufolge könnte es auch Minutenpakete geben, mit denen die Kunden bei optimaler Ausnutzung der Kontingente günstig in alle Netze telefonieren können. Solche Tarife gibt es bereits von allen Netzbetreibern. Allerdings haben die Unternehmen auch in diesem Jahr mehrfach an der Preisschraube gedreht. Dabei sind die Tarife nicht immer günstiger geworden. Bleibt abzuwarten, wie solche Pakete bei Congstar aussehen könnten.

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