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Ansteigender Run auf 5-Cent-Handytarif

Verfügbarkeit stark eingeschränkt, Daten und Roaming sind möglich
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Die Kunde einer Tarifbörse von debitel verbreitete sich im Internet wie ein Lauffeuer. Doch der schnelle Klick auf den "richtigen" Crash-Tarif gelingt nicht jedem. Man sollte schon eine Breitband-Internetverbindung und einen schnellen Rechner mit der aktuellsten Software nutzen. Ohne installierten Adobe-Shockwave-Flash-Player geht es gar nicht. Anwender berichten auch, dass die Chancen mit dem Internet-Explorer 7 größer als mit Firefox oder anderen Browsern sind.

Anfangs hakte der Bestellprozess, weil die AGB nicht akzeptiert werden konnten. Das wurde noch am Samstag repariert. Später war es noch möglich, sich durch Ändern einer URL den gewünschten Tarif direkt auszusuchen. Auch diese Lücke wurde gestopft. Bereits bestellte Karten werden jedoch ausgeliefert, erklärte die debitel-Pressestelle gegenüber teltarif.de

Auf Anfrage teilte das Unternehmen auch mit, dass der Ansturm alle Erwartungen übertroffen habe. Es wurde nach debitel-Angaben bereits massiv Serverkapazität nachgerüstet. Pro Tag werden im Schnitt 20 Prozent der heiß begehrten 5-Cent-Tarife bereitgestellt. Für Internetnutzer mit langsamen PCs oder langsamen Zugängen soll es auch Gutscheincodes für die Tarife geben, die auch in Zeitungen oder Zeitschriften oder bei Verlosungen und Gewinnspielen erhältlich sein werden. Diese können dann in aller Ruhe auf der Homepage eingegeben werden.

Gewünschte Tarife heute Vormittag größtenteils nicht erhältlich

Auf normalem Weg über die Homepage waren die Tarife heute Vormittag kaum erhältlich. Egal welches Angebot man auch anklickte, fast immer erschien die Meldung, dass ein anderer Interessent schneller war. Lediglich heute Nacht gegen 1 Uhr gelang es bei Tests der teltarif.de-Redaktion innerhalb von etwa 30 Minuten zweimal, den Crash-5-Tarif auszuwählen.

Es erscheint schon merkwürdig, dass nahezu alle Tarifangebote zeitweise nicht erhältlich sind - auch wenige Millisekunden, nachdem sie auf der Homepage eingestellt wurden. Dennoch wollte die debitel-Pressestelle Mutmaßungen, nach denen der Provider das Angebot künstlich verknappt, gegenüber teltarif.de nicht bestätigen. Bei den Crash-Tarifen gehe alles mit rechten Dingen zu, so die Pressestelle. Wenn Angebot schon nach Sekundenbruchteilen vergriffen seien, deute dies darauf hin, dass sehr viele Interessenten diese anklickten - auch ohne die Karte dann jeweils sofort zu bestellen.

Wie die Pressestelle weiter erläuterte, sehe man anhand der Verfügbarkeitsanzeige auf der rechten Seite der Homepage, dass die Zahl der tatsächlichen Bestellungen gar nicht so groß sei. Allerdings muss man diese Anzeige stark anzweifeln. So waren zwar nachts rund 360 Tarife verfügbar und vormittags nur noch etwa 200 SIM-Karten. Bei genauer Beobachtung fiel aber auf, dass sich die Anzeige auch nach oben änderte. Hier stellt sich die Frage, ob der Provider das Kontingent kurzfristig aufgestockt hat, ob die Angabe auf der Homepage nur ein Richtwert ist oder ob die Anzeige überhaupt nur virtuell und ohne jede Aussagekraft ist.

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