Programm

Opera Mini 4 Beta: Erste Eindrücke im Kurztest

Websites komplett auf dem Handy-Display darstellbar
Von Thorsten Neuhetzki
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Bislang gab es den Opera Mini 4 nur für Vodafone-Kunden. Ab sofort jedoch ist er für jedermann downloadbar. Die Beta-Version des Mini-Browsers ist unter der Adresse http://mini.opera.com/beta direkt vom Handy aus installierbar. Das etwa 120 kB große Programm ist nach einem kurzen, einmaligen Verbindungstest direkt einsetzbar und fungiert als regulärer Browser auf allen Handys, die Java unterstützen.

Das Besondere am Opera Mini 4: Er zeigt die Websites nahezu im Original-Layout an. In ersten Tests der teltarif-Redaktion kam es nur vereinzelt zu Darstellungsfehlern. Ansonsten lassen sich sogar komplexe Seiten wie die des Freemail-Anbieters GMX anzeigen. Auch das Einloggen in das Postfach war sowohl mit einem Nokia Communicator 9500 und 9300i als auch mit einem 6233 möglich. Dabei arbeitet der Mini-Browser nach wie vor relativ Traffic-schonend, so dass mit Datentarifen wie denen der Prepaid-Discounter im E-Plus-Netz - simyo, Aldi Talk oder blau.de - relativ günstig gesurft werden kann.

Virtuelle Maus erleichtert Texteingabe

Website der New York Times im Opera Mini 4 beta Je nach Einstellung zeigt der neue Opera Mini nach dem Ansurfen einer Website zunächst die komplette Seite oder einen kleinen Ausschnitt an. Wird die komplette Website auf dem kleinen Handy-Display angezeigt, kann der Nutzer zwar nichts lesen, kann sich dann aber mittels Zoom-Funktion in den Bereich navigieren, der für ihn relevant erscheint. Auf der GMX-Seite etwa wäre dieses das Login-Feld oben rechts. Durch Drücken auf die Taste 5 wird dann wieder die komplette ungezoomte Website angezeigt, was die Navigation in andere Teile erleichtert.

Neu an der neuen Beta-Version ist auch eine virtuelle Maus. Bislang war es in den vorhergehenden Opera-Mini-Versionen relativ müßig, Eingabefelder zu aktivieren um hier Text einzugeben. Mit der Maus, die über die Handytastatur gesteuert werden kann, ist das nun bedeutend einfacher. Zudem werden von nun an Style-Sheets unterstützt, Bilder können auf Wunsch unkomprimiert in Originalgröße geladen werden und der Browser soll erkennen, an welcher Stelle auf der Seite es am sinnvollsten ist, mit dem Lesen zu beginnen. Weitere Funktionen sollen bis zur finalen Version des Opera Mini 4 folgen. Wann dieser dann kommt, teilte Opera indes nicht mit.

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