Weniger warten

Minister fordert kürzere Wartezeiten bei Hotlines

Verbraucherministerium setzt zunächst auf Freiwilligkeit
Von AFP / Marie-Anne Winter
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Lange Wartezeiten bei Telefon-Hotlines sollen nach dem Willen von Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) bald der Vergangenheit angehören. Die verantwortlichen Firmen sollen sich bis zum Herbst bereit erklären, die Wartezeiten bei ihren Hotlines zu verkürzen und zudem die oft verwirrenden und umständlichen Sprachsteuerungssysteme zu verbessern, kündigte der Leiter der Abteilung Verbraucherschutz im Ministerium, Rainer Metz, im WDR an. Zudem sollen die Kunden nur noch dann Gebühren zahlen müssen, wenn sie tatsächlich mit einem "kompetenten Hotline-Mitarbeiter" verbunden worden sind.

Die Beschwerden über lange Wartenzeiten an Telefon-Hotlines häuften sich, sagte Metz. Seehofer sehe sich daher verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen. Der Minister strebt demnach eine Selbstverpflichtung der Wirtschaft bis zum Herbst an. Gegen Jahresende will er entscheiden, ob dies ausreicht. Anderenfalls drohe den Firmen eine gesetzliche Regelung.

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