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o2 ab Juni mit neuen HSDPA-Modems

Surf Card und Surf Box mini unterstützen bis zu 3,6 MBit/s im Downstream

Der Münchner Mobilfunk-Netzbetreiber o2 wird ab Mitte Juni neue Modems für den mobilen Internet-Zugang anbieten. Sowohl die Surf Card, als auch die Surf Box mini unterstützen bei Nutzung des HSDPA-Standards im UMTS-Netz Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 3,6 MBit/s im Downstream. Wie die o2-Pressestelle auf Anfrage von teltarif.de erklärte, ist das Netz derzeit allerdings noch nicht für diese Performance ausgelegt. o2 bietet über HSDPA derzeit maximale Download-Raten von 1,8 MBit/s an.

Bei der o2 Surf Card handelt es sich um eine klassische Laptop-Modemkarte, bei der sich die Antenne per Knopfdruck ein- und ausfahren lässt. Ferner soll nach o2-Angaben die Empfangsqualität gegenüber früheren vergleichbaren Modemkarten verbessert worden sein, so dass die Internet-Nutzung auch in Gegenden mit etwas schwächerer Funkversorgung möglich ist.

Die neue o2 Surf Box mini Die o2 Surf Box mini wird an den USB-Port eines Notebooks oder eines Desktop-PCs angeschlossen. Sie benötigt keine vorinstallierte Treiber-Software und installiert die benötigten Programme nach der ersten Verbindung mit dem jeweiligen PC automatisch. o2 will beide neuen Modems ab Mitte Juni mit Vertrag zu Preisen ab 9,99 Euro anbieten.

Nachteil bei der mobilen Datennutzung im o2-Netz ist die nur sehr eingeschränkte HSDPA-Verfügbarkeit. Bislang gibt es den UMTS-Turbo nur in Hamburg, Berlin, Köln, Düsseldorf, Frankfurt am Main und München, während T-Mobile und Vodafone ihre UMTS-Netze bereits großflächig mit dem Breitband-Turbo ausgestattet haben.

Für UMTS-Roaming im T-Mobile-Netz werden außerdem nur noch Kunden mit einem reinen Datentarif freigeschaltet. Genion-Kunden konnten das 3G-Netz der Telekom-Mobilfunktochter noch nie mitnutzen. Seit Ende Februar werden auch Neukunden in den Active-Minutenpaketen nicht mehr für das UMTS-Roaming bei T-Mobile freigeschaltet.