BT Fusion

BT bringt HTC-Smartphones mit VoIP

Britischer Anbieter Pionier bei Mobilfunk-Konvergenzlösungen
Von Christian Horn

Der britische Telekom-Konzern BT hat auf dem 3GSM World Congress [Link entfernt] angekündigt, seinen Kunden in Großbritannien mobile Internettelefonie (VoIP) mit Smartphones des Herstellers HTC anzubieten. Die HTC-Geräte sollen mit Microsofts neuen mobilen Betriebssystem Windows Mobile 6 ausgestattet sein. Microsoft hatte das neue Betriebssystem offiziell ebenfalls auf der Messe vorgestellt und dabei hervorgehoben, dass die neue mobile Plattform vor allem unter der Haube VoIP-Unterstützung mitbringt, die es Mobilfunkbetreibern erleichtern soll, mobile VoIP-Dienste im Zusammenspiel mit Windows Mobile 6 anzubieten.

"Unser Ziel ist es, unseren Kunden konvergente Mobilitätslösungen bereitzustellen. Wir sind von Windows Mobile 6 und dem HTC-Produktportfolio begeistert, denn dadurch ist es uns möglich, unseren Kunden konvergente Dienste zu erschwinglichen Preisen über drahtlose Breitbandnetze und mobile Netzwerke anbieten zu können", erläutert Jerry Thompson, Leiter der Abteilung Anwendungen und Geräte bei BT, die Strategie seines Unternehmens. BT gilt als einer der Pioniere in Sachen mobile Konvergenz, bei der Mobiltelefone mit zusätzlichen Funkverbindungen wie WLAN oder Bluetooth ausgerüstet sind und somit im häuslichen Bereich oder im Büro, aber auch an öffentlichen WLAN-Hotspots, eine Alternative zur Sprach- und Datenübertragung über das Mobilfunknetz bieten. Das BT-Angebot BT Fusion, das im Juli 2005 in Großbritannien startete, war europaweit das erste Konvergenz-Produkt für Endkunden nach diesen Vorgaben. BT Germany will "BT Fusion" zur diesjährigen CeBIT auch in Deutschland starten; allerdings nur für Unternehmenskunden.

"Wireless Cities" - Großflächige WLAN-Abdeckung in britischen Großstädten

Nach Angaben von BT sind bei BT-Kunden in Privathaushalten und Büros bereits über eine Million drahtlose Hubs zur Nutzung von "BT Fusion" installiert. Die Kunden hätten zudem in England und Irland Zugriff auf mehr als 2 000 BT-Openzone-Hotspots, weltweit sogar auf über 30 000. Bis März will das Unternehmen die erste Phase seines Projektes "Wireless Cities" abschließen, bei dem britische Großstädte großflächig mit einer WLAN-Abdeckung versorgt werden sollen.