Eindruck

Im Fokus: Sony Ericssons neues Cyber-Shot-Handy K810i

Das 3,2-Megapixel-Handy kommt im zweiten Jahresquartal auf den Markt
Von Björn Brodersen

Die Bilder können entweder im 64 MB großen internen Speicher abgelegt oder per USB-Verbindung auf den PC übertragen werden. Der USB-Anschluss befindet sich an der Geräteunterseite. Die Qualität der Fotos reicht auf jeden Fall für einen Ausdruck auf Fotopapier in der Größe von 10 mal 15 Zentimeter. Dank PicBridge-Funktion können die Bilder auch ohne Umweg über den PC per Bluetooth an einen Drucker gesandt werden. Der interne Speicherplatz kann per Memory Stick (M2) Micro erweitert werden, im Lieferumfang ist eine kleinere Speicherkarte mit 128 MB bereits enthalten.

Mit BestPic das schönste Bild aussuchen

Sony Ericsson K810i

Das Auslösen und Speichern der Bilder geschieht ohne große Verzögerungen, scharfgestellt wird automatisch per Autofokus. Zwei Funktionen stehen dem Nutzer für eine Optimierung der Bildqualität zur Verfügung: Mit BestPic werden pro Aufnahme insgesamt neun Bilder in schneller Folge geschossen, vier nach und vier vor dem eigentlichen Bild und zwar alle in 3,2-Megapixel-Auflösung. Der Nutzer kann entweder nur eines oder alle auswählen und abspeichern. Kontrast und Farben der Aufnahmen können nachträglich per Fotofix-Funktion automatisch korrigiert werden, so wie bei den Autokorrekturen gängiger PC-Bildbearbeitungsprogramme. Das Display als Sucher
Bild: teltarif.de

Die Linse scheint auch mit schwierigeren Lichtverhältnissen zurechtzukommen. Nicht mehr als Standard bietet das K810i in Sachen Videoaufnahmen: Videoclips können lediglich in einer Auflösung von 176 mal 220 Pixel aufgenommen werden. Weiterhin ist ein Musicplayer an Bord, außerdem gibt es eine Blogging-Funktion, über die der Nutzer einen Blog erstellen lassen und Bilder und Text per Handy hochladen kann.

Unser erster Eindruck vom neuen Sony-Ericsson-Modell: Fotofans werden das K810i mögen, das bei besseren Schnappschüssen sogar als Ersatz einer herkömmlichen Digitalkamera dienen kann. Zudem sticht das Gerät vom Äußeren her wohltuend aus der Menge an neuen ultraflachen Flundern heraus. Anderen Nutzern dürfte allerdings der Kaufpreis - ohne Subvention von einem Mobilfunkbetreiber - eventuell zu hoch sein.

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