GPS inklusive

Blackberry 8800 mit eingebautem GPS-Modul

RIM verkündet weitere Details zum Blackberry 8800
Von Janko Weßlowsky
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Seit Herbst letzten Jahres gab es zunehmend Hinweise auf den neuen Blackberry von Research In Motion (RIM). Nachdem teltarif bereits Ende Januar von dem neuen Gerät berichtet hat, wurde es jetzt offiziell auf der 3GSM in Barcelona vorgestellt. Das Smartphone Blackberry 8800 präsentiert sich als das bislang flachste Blackberry-Gerät, dessen bemerkenswertestes Feature sicher das eingebaute GPS-Modul ist.

RIM Blackberry 8800

Durch dieses ist das Smartphone in der Lage, seinen Standort zu bestimmen und bietet auf diese Weise Unterstützung für zahlreiche so genannte "Location Based Services" wie zum Beispiel Blackberry Maps. Dieser Dienst lokalisiert den Standort via GPS und ermöglicht es, entsprechend Karten zu erstellen und diese mit Hilfe anderer Anwendungen weiterzuverarbeiten. So können zum Beispiel entsprechend generierte Karten gleich per E-Mail weiterversandt werden. Damit größere Kartenausschnitte ordentlich dargestellt werden können, besitzt das Gerät ein entsprechend großes Display von 320 mal 240 Pixeln Auflösung im Querformat.

Der Handheld verfügt darüber hinaus über eine vollständige QWERTZ-Tastatur, ist aber auch mit QWERTY- oder der im französisch-sprachigen Raum verbreiteten AZERTY-Tastatur erhältlich. Weitere Features sind Bluetooth, SIM Application Toolkit und ein Slot für Micro-SD-Speicherkarten. Music- und Videoplayer unterstützen MP3 und andere gängige Musikformate sowie MPEG4 und H.263-Videodateien. Zusätzlich kann der neue Blackberry als Modem für das Notebook oder den Desktop-PC genutzt werden. Ein USB-Datenkabel ist im Lieferumfang enthalten. Blackberry 8800
Foto: teltarif

Flach und ausdauernd

Der Blackberry 8800 ist mit Abmessungen von 114 mal 66 mal 14 Millimetern laut Aussage von RIM das bislang flachste Blackberry-Gerät. Das Gewicht liegt bei 134 Gramm. Der Handheld bucht sich in die GSM-Netze von 850, 900, 1 800 und 1900 MHz ein und unterstützt neben GPRS auch EDGE. Das UMTS-Netz kann hingegen nicht genutzt werden. Spekulationen, wonach das Gerät auch WLAN-Unterstützung biete, bewahrheiteten sich hingegen nicht. Der ultra-flache Lithium-Ionen-Akku soll bis zu fünf Stunden Gesprächszeit beziehungsweise 22 Tage Standby-Zeit ermöglichen.

Sowohl T-Mobile als auch Vodafone haben das neue Gerät bereits seit Ende Januar in ihre Produkt-Portfolios aufgenommen, in mehreren Online-Shops sind sogar schon Vorbestellungen möglich. Ein Preis ist jedoch auch weiterhin noch nicht bekannt, Branchenkreise sprechen von 200 bis 300 Euro mit einem Vertrag zusammen.

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