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Microsoft: Aus Active Sync wird Windows Mobile Device Center

Synchronisationssoftware ist bei Vista integriert
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Mit dem neuen Windows-Vista-Betriebssystem ändert sich auch einiges für Besitzer von PDAs und Smartphones mit dem Windows-Mobile-Betriebssystem. Wer Daten zwischen PC und Handheld austauschen wollte, musste hierfür bislang die meist mit dem mobilen Gerät mitgelieferte Active-Sync-Software installieren. Diese wird bei Vista durch das Windows Mobile Device Center abgelöst. Dieses muss nicht nachinstalliert werden, sondern ist bereits fester Bestandteil des Betriebssystems.

Dabei werden neben dem aktuellen Betriebssystem Windows Mobile 5.0 auch Handhelds unterstützt, die noch auf Basis von Windows Mobile 2003 laufen. Lediglich noch ältere PDAs mit Pocket-PC 2000 oder 2002 können nicht zusammen mit dem Windows Mobile Device Center genutzt werden.

Wie bisher lassen sich PC und mobiles Endgerät entweder über ein Datenkabel (USB oder serielle Schnittstelle) oder drahtlos per Bluetooth oder Infrarot-Schnittstelle miteinander verbinden. Anschließend lassen sich Outlook-Daten wie Mails, Termine und Adressen synchronisieren. Zusätzlich ist aber auch der Abgleich von Multimedia-Daten möglich. Darunter fallen beispielsweise MP3-Musik und Videos.

Vorteil der Integration der bisherigen Active-Sync-Software in das neue Betriebssystem ist unter anderem auch die Einbeziehung in die regelmäßigen Windows-Updates. Sobald es Änderungen bei der Synchronisations-Software gibt, werden diese automatisch im Rahmen der Betriebssystem-Aktualisierungen mit überspielt. Dadurch muss der Anwender nicht mehr selbst aktiv werden, wenn Microsoft beispielsweise eine Programm-Version mit neuen Features bereitstellt oder Fehler bzw. Sicherheitslücken aus bisherigen Versionen beseitigt werden.

Office-2007-Dokumente erst ab Sommer auf dem PDA lesbar

Wer das neue Microsoft-Office-Paket installiert und nutzt, muss sich ebenfalls auf Einschränkungen in Verbindung mit mobilen Geräten einstellen. Voraussichtlich erst im Sommer soll es von Microsoft Updates geben, die es ermöglichen, Office-2007-Dokumente auf Windows-Mobile-5-Geräten zu lesen und zu bearbeiten.

Nutzer von Handhelds mit älteren Windows-Mobile-Versionen haben das Nachsehen und werden auch dauerhaft keine Dokumente nutzen können, die mit dem neuen Office-Paket erstellt wurden. Einzige Möglichkeit ist das Abspeichern entsprechender Dokumente in einem Format, das schon jetzt von den PDAs und Smartphones unterstützt wird. Insbesondere für Text-Dateien kommt beispielsweise der RTF-Standard in Frage.

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